Das Blockchain-Unternehmen Ripple hat binnen weniger Tage den zweiten großen Regulierungserfolg eingefahren. Nach der britischen Vollzulassung durch die FCA folgt nun die vorläufige Genehmigung einer E-Geld-Lizenz in Luxemburg durch die Finanzaufsicht CSSF. Damit erschließt sich Ripple strategisch wichtige EU-Märkte.
- Ripple erhält vorläufige EMI-Lizenz von Luxemburger Finanzaufsicht CSSF
- Zweiter Regulierungserfolg innerhalb einer Woche nach UK-Zulassung
- Passporting-Rechte ermöglichen EU-weite Expansion

Doppelschlag in Europa
Ripple hat von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde CSSF die vorläufige Genehmigung für eine Electronic Money Institution (EMI) Lizenz erhalten. Die Zulassung erfolgt nur eine Woche nachdem das Unternehmen aus San Francisco eine vollständige EMI-Lizenz sowie die Cryptoasset-Registrierung von der britischen FCA erhielt.
Innerhalb kürzester Zeit sicherte sich Ripple damit Zugänge zu zwei Schlüsselmärkten. Großbritannien zählt zu den führenden Wirtschaftsnationen weltweit, Luxemburg fungiert als strategisches Tor zur Europäischen Union.
Luxemburg als EU-Gateway
Luxemburg mag mit rund 677.717 Einwohnern klein erscheinen, doch seine Bedeutung für den europäischen Finanzsektor ist enorm. Das Großherzogtum gilt als Finanzzentrum der Eurozone, besonders für Corporate Treasury und Banking-Dienstleistungen.
Eine EMI-Lizenz aus Luxemburg eröffnet Ripple das sogenannte Passporting. Dieses Recht erlaubt dem Blockchain-Unternehmen, seine Finanzdienstleistungen in allen EU-Mitgliedstaaten anzubieten, ohne separate Lizenzen beantragen zu müssen.
Über 75 Lizenzen weltweit
Ripple verfügt mittlerweile über mehr als 75 Regulierungslizenzen auf globaler Ebene. Die jüngsten Erfolge in Europa unterstreichen die aggressive Expansionsstrategie des Unternehmens im regulierten Finanzsektor.
Die Kombination aus UK-Vollzulassung und luxemburgischer EMI-Genehmigung verschafft Ripple Zugang zu wichtigen europäischen Märkten. Für institutionelle Kunden könnte dies ein entscheidendes Signal sein.






