Der Start der XRP-ETFs sollte den Kurs beflügeln, doch das Gegenteil ist der Fall. Großinvestoren nutzen die ETF-Euphorie gezielt zum Ausstieg und setzen den XRP-Kurs massiv unter Druck. CryptoQuant-Daten enthüllen das Ausmaß der Verkaufswelle.
- XRP-Whales transferieren Millionen Token zu Börsen
- Kurs bildet Serie niedrigerer Hochs trotz ETF-Zuflüssen
- Unterstützung bei 1,82 USD droht zu brechen

Während XRP-ETFs 30 Handelstage in Folge Zuflüsse verzeichnen, steht der Kurs unter erheblichem Verkaufsdruck. Die Analyse von CryptoQuant-Experte PelinayPA zeigt ein unerwartetes Bild: Großinvestoren verkaufen ab, statt zu kaufen.
Whale-Aktivität auf Binance nimmt drastisch zu
Die Binance Inflow-Value Band Daten offenbaren massive Zuflüsse im Bereich von 100.000 bis über eine Million XRP. Diese Transaktionsgrößen sind typisch für institutionelle Akteure, nicht für Kleinanleger. Großinvestoren transferieren aktiv Token zu Börsen – ein klassisches Verkaufssignal.
Nach jedem größeren Zufluss bildete XRP niedrigere Hochs und Tiefs. Das Angebot übersteigt die Nachfrage deutlich, da neue Käufer fehlen. Zwar verkaufen Whales nicht aggressiv auf einen Schlag, dennoch reicht das stetig steigende Angebot aus, um den Kurs zu drücken.
Kritische Unterstützungszonen im Fokus
Die erste Unterstützungszone liegt bei 1,82 bis 1,87 USD, wo zuvor kurzfristige Stabilisierung auftrat. Halten die hohen Börsen-Zuflüsse an, droht ein Rückgang in die Spanne von 1,50 bis 1,66 USD. Aktuell kämpft XRP mit Verkaufsdruck nahe der 1,95-USD-Marke.
PelinayPA stellt klar: Die Chart-Struktur deutet nicht auf eine Rallye hin. Theoretisch sollte der ETF-Fortschritt institutionelle Nachfrage auslösen. Stattdessen zeigen die Daten, dass Whales ihre frühen Positionen nutzten, um in die ETF-Euphorie hinein zu verkaufen.
ETF-Start mit Rekordvolumen kann Abwärtstrend nicht stoppen
Canary Capital brachte den ersten US-Spot-XRP-ETF an den Start. Der erste Handelstag zog rekordverdächtige 250 Millionen USD an – das höchste Debüt-Volumen für einen Altcoin-ETF außerhalb von Ethereum. Franklin Templeton, Bitwise und Grayscale folgten rasch mit eigenen Produkten.
Trotz dieser Erfolge hält der Verkaufsdruck an. Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung vor einem Rückgang der Börsen-Zuflüsse sei unrealistisch, warnt der Analyst. Die Whales haben gesprochen – mit ihren Wallets.






