Western Union setzt auf Solana: Ripple geht leer aus

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Western Union setzt auf Solana: Ripple geht leer aus

Western Union setzt auf Solana: Ripple geht leer aus

Der Zahlungsdienstleister Western Union hat sich für eine Stablecoin-Kooperation mit Solana entschieden und XRP damit eine deutliche Absage erteilt. Der offizielle Solana-Account auf X legte mit einem spitzen Kommentar nach – und löste damit heftige Reaktionen in der Ripple-Community aus.

  • Western Union launcht 2026 Stablecoin auf Solana-Blockchain
  • Solana spottet auf X: „Es gibt keine Brückenwährung“
  • Ripple-Pilotprojekt von 2015 führte zu keiner Partnerschaft

There is no bridge currency. There are stablecoins, on Solana.

I love you. pic.twitter.com/b1TisRbEJi

— Solana (@solana) October 28, 2025

Der Zahlungsriese Western Union wird im kommenden Jahr einen Stablecoin auf der Solana-Blockchain einführen. Die Entscheidung für Solana statt XRP sorgt dabei für Aufsehen – insbesondere nach einem provokanten Post des offiziellen Solana-Accounts auf X.

Direkter Angriff auf XRP-Narrativ

„Es gibt keine Brückenwährung“, schrieb der Solana-Account und spielte damit auf das zentrale Versprechen von XRP an. Ripple bewirbt XRP seit Jahren als optimale Brückenwährung für grenzüberschreitende Zahlungen. Der Seitenhieb löste prompt heftige Diskussionen aus.

Western-Union-CEO Devin McGranahan bestätigte, dass das Unternehmen verschiedene Alternativen geprüft habe. „Wir haben uns Alternativen angesehen und sind zu dem Schluss gekommen, dass Solana die richtige Wahl ist“, so McGranahan. Der neue Stablecoin soll die Effizienz von Überweisungen des global tätigen Konzerns deutlich steigern.

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Gescheiterte Ripple-Kooperation aus 2015

Dabei ist die Beziehung zwischen Western Union und Ripple eine Geschichte verpasster Chancen. Bereits 2015 starteten beide Unternehmen ein Pilotprojekt für Echtzeit-Abwicklungen. Im Februar desselben Jahres bestätigte Western Union Tests mit Ripples Technologie für Geldtransfers.

Das Unternehmen experimentierte damals mit der xRapid-Lösung, die XRP als Brückenwährung nutzte. Doch das Projekt verlief im Sand – eine offizielle Partnerschaft wurde nie verkündet. Der damalige CEO Hikmet Ersek bemängelte später, die Technologie sei zu teuer gewesen.

Nun, fast ein Jahrzehnt später, fällt die Entscheidung zugunsten von Solana. Für die XRP-Community eine bittere Niederlage – und ein Triumph für Solana im anhaltenden Wettbewerb um institutionelle Partner.

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