US-Senatorin Elizabeth Warren hat erneut scharfe Kritik an der Selbstregulierung der Kryptobranche geäußert. In einem MSNBC-Interview forderte sie umfassende Gesetze zum Anlegerschutz und warnte vor systemischen Risiken für die Wirtschaft.
- Warren will strengere Regeln für Kryptowährungen
- Verbot für Politiker-Handel mit digitalen Assets
- Schutz vor möglichen Finanzkrisen gefordert
We need strong crypto regulation – not an industry giveaway that puts our economy at risk and supercharges President Trump’s corruption. pic.twitter.com/6sVbwMiSFf
— Elizabeth Warren (@SenWarren) August 10, 2025
Klare Trennung von Politik und Krypto
Warren betonte, dass neue Kryptogesetze nicht von der Industrie selbst geschrieben werden dürften. Sie fordert ein Verbot für gewählte Amtsträger, Kryptowährungen zu handeln. Damit solle Interessenkonflikten vorgebeugt und das Vertrauen in die Regulierung gestärkt werden.
Schutz vor Marktgefahren
Nach Ansicht der Demokratin sind die bestehenden Vorschriften zu schwach, um extreme Kursschwankungen oder potenzielle Marktmanipulationen zu verhindern. „Wir müssen Sicherungen einführen, bevor Krypto die Wirtschaft sprengt“, erklärte Warren. Ziel sei es, Stabilität zu sichern und Verbraucher vor Verlusten zu schützen.
Kritik und Zustimmung aus der Branche
Justin Slaughter, Vizepräsident für Regulierungsfragen bei der Investmentfirma Paradigm, begrüßte Warrens jüngere Äußerungen. Er hob hervor, dass Warren in diesem Interview keinen direkten Angriff auf das umstrittene Stablecoin-Gesetz unternommen habe, gegen das sie im Juni gestimmt hatte. Stattdessen konzentriere sie sich auf zusätzliche Regelungen zur Marktstruktur.
Warrens jüngste Aussagen verdeutlichen, dass der politische Druck auf den Kryptomarkt in den USA weiter zunimmt – und dass eine Verschärfung der Regeln näher rückt, als vielen Branchenvertretern lieb ist.





