Der CEO des Vermögensverwalters VanEck hat sich in einem Interview kritisch zur aktuellen Entwicklung von Bitcoin geäußert. Jan van Eck sieht die Kryptowährung zunehmend als reines Risiko-Asset – und empfiehlt Anlegern eine überraschende Doppelstrategie.
- VanEck-CEO kritisiert hohe Nasdaq-Korrelation von Bitcoin
- Anleger sollten Gold und Bitcoin parallel halten
- VanEck reichte bereits 2017 ersten Bitcoin-ETF-Antrag ein
.@vaneck_us CEO @JanvanEck3 tells @DianeKingHall that while bitcoin and gold play a similar role in investors' portfolios, "we suggest people own both because it helps in different market cycles."
— Schwab Network (@SchwabNetwork) November 17, 2025
One negative aspect he doesn't like about bitcoin is that "it has become highly… pic.twitter.com/q3vaJUCASG
Jan van Eck, Chef des Vermögensverwalters VanEck, hat in einem aktuellen Auftritt im Schwab Network eine klare Ansage gemacht: Investoren sollten sowohl Bitcoin als auch Gold in ihren Portfolios halten. Die beiden Assets seien sich überraschend ähnlich.
„Ich denke, sie sind sehr ähnlich hinsichtlich ihrer Rolle in den Portfolios der Menschen„, erklärt van Eck. Beide Anlageklassen würden als Wertspeicher fungieren und verfügten über ein begrenztes Angebot. Diese Knappheit mache sie zu unverzichtbaren Bausteinen einer ausgewogenen Vermögensallokation.
Bitcoin verliert Diversifikations-Eigenschaft
Allerdings sieht der VanEck-Boss ein massives Problem bei Bitcoin. Die Kryptowährung habe sich in den letzten Jahren zu stark mit dem Nasdaq-Index verkoppelt. „Das einzig Negative, das mir an Bitcoin nicht gefällt, nachdem ich ihn lange Zeit verfolgt habe, ist, dass er sehr stark mit dem NASDAQ korreliert ist“, so van Eck.
Anleger bräuchten kein weiteres Risiko-Asset in ihren Depots. Bitcoin habe früher als „wunderbarer“ Diversifizierer funktioniert. Diese Eigenschaft sei aber verloren gegangen.
VanEck als Bitcoin-Pionier
Van Eck erinnert daran, dass VanEck bereits 2017 den ersten Bitcoin-ETF-Antrag stellte – zu einer Zeit, als die Kryptowährung noch bei rund 3 000 US-Dollar notierte und kaum Beachtung fand. „Vielleicht bin ich ein Krypto-Hippie“, scherzt der Manager.
Dennoch empfiehlt er weiterhin beide Assets: „Wir schlagen vor, dass die Menschen beide besitzen, um diese Rolle in ihren Portfolios zu haben, weil es in unterschiedlichen Marktzyklen hilft.“
Van Eck hofft auf eine Trendwende. Die Korrelation zum Nasdaq müsse sinken, damit Bitcoin wieder als echter Portfolio-Stabilisator funktionieren könne.






