Großbritannien will den krypto-freundlichen Kurs der Trump-Regierung übernehmen und plant eine engere Zusammenarbeit mit den USA bei digitalen Assets. Rachel Reeves führte bereits Gespräche mit US-Finanzminister Scott Bessent, um Innovation und Investitionen anzukurbeln.
- UK-Kanzlerin diskutiert Krypto-Kooperation mit US-Finanzminister
- Stablecoin-Regulierung soll Trump-Prioritäten folgen
- 40% der britischen Krypto-Investoren beklagen Bankblockaden
Together we are delivering investment and opportunity for both our countries.
— Rachel Reeves (@RachelReevesMP) September 16, 2025
It was a pleasure to welcome @SecScottBessent to Downing Street today. pic.twitter.com/rvI435Jz0O
Die britische Regierung vollzieht einen strategischen Kurswechsel in der Krypto-Politik. Nach intensiven Lobbying-Bemühungen der Branche sucht London nun die Nähe zu Washingtons digitalem Asset-Kurs.
Am Dienstag trafen sich Rachel Reeves und US-Finanzminister Scott Bessent zu Koordinationsgesprächen. Dabei waren hochrangige Vertreter von Coinbase, Circle Internet Group und Ripple anwesend. Auch Führungskräfte der Bank of America, Barclays und Citi nahmen an den Diskussionen teil.
Stablecoin-Fokus im Zentrum der Verhandlungen
Der geplante Deal zwischen beiden Ländern wird voraussichtlich Stablecoins in den Mittelpunkt stellen. Dieses Segment hat US-Präsident Trump zu einer politischen Priorität erklärt. Seine Familie unterhält zudem bedeutende Geschäftsinteressen in diesem Bereich.
Die Bank of England plant derzeit, individuelle Stablecoin-Holdings auf 10.000 bis 20.000 Pfund zu begrenzen. Krypto-Lobbygruppen kritisieren diese Pläne als schwer umsetzbar und kostspielig.
Britische Banken bremsen Krypto-Adoption
Aktuelle Umfragen zeigen die Herausforderungen des Sektors auf. Rund 40 Prozent von 2.000 befragten Krypto-Investoren berichten von Zahlungsblockaden oder -verzögerungen durch ihre Banken. Diese Maßnahmen werden oft mit Volatilitäts-, Betrugs- und Scam-Bedenken begründet.
Reeves hofft, dass eine stärkere Angleichung der Regularien an die USA britischen Unternehmen besseren Zugang zu amerikanischen Märkten verschafft. Gleichzeitig sollen mehr US-Investitionen nach Großbritannien fließen.
Eine mit den Verhandlungen vertraute Person bezeichnete digitale Assets als „riesige Chance für Großbritannien“. Trumps Krypto-Haltung sei „entscheidend für die Adoption“ in Britannien.



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