Michael Saylor kündigte am Wochenende wieder mit seiner bekannten Formel „Green Dots ₿eget Orange Dots“ an – und lieferte prompt. Strategy erhöhte seine USD-Reserve durch Aktienverkäufe auf 2,19 Milliarden Dollar. Bitcoin-Käufe blieben aus. Das steckt dahinter.
- Strategy erhöht USD-Reserve um 748 Millionen Dollar auf 2,19 Milliarden
- Kein einziger Bitcoin zwischen 15. und 21. Dezember gekauft
- Bitcoin-Bestand unverändert bei 671.268 BTC
Strategy has increased its USD Reserve by $748 million and now holds $2.19 billion and ₿671,268. https://t.co/EPtguJfWxR
— Michael Saylor (@saylor) December 22, 2025
Michael Saylor hat seine Anhänger am Wochenende mit seiner kryptischen Botschaft „Green Dots ₿eget Orange Dots“ auf X wieder auf eine Ankündigung vorbereitet. Am Montag folgte dann die offizielle Meldung: Laut einer am Montag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Form 8-K hat Strategy seine Dollar-Reserve von zuvor 1,44 Milliarden auf nun 2,19 Milliarden Dollar erhöht.
Die zusätzlichen 748 Millionen Dollar stammen aus dem Verkauf von Class-A-Stammaktien des Unternehmens. Strategy nutzt damit gezielt die Flexibilität seiner Bilanz, um Dividendenzahlungen und Zinsverpflichtungen abzudecken. Die Bitcoin-Strategie bleibt dabei langfristig bestehen, wird jedoch aktuell pausiert.
Strategy hält Bitcoin-Position stabil
Während die Cash-Reserve wuchs, blieb der Bitcoin-Bestand von Strategy im jüngsten Berichtszeitraum unverändert. Das Unternehmen hält weiterhin 671.268 BTC, Stand 22. Dezember. Erst am vergangenen Montag hatte Strategy noch 10.645 Bitcoin erworben – ein Zeichen dafür, dass die Akkumulationsstrategie grundsätzlich weiterläuft.
Zwischen dem 15. und 21. Dezember erfolgte jedoch kein einziger Bitcoin-Kauf, obwohl der Gesamtkaufpreis der gehaltenen BTC bereits über 50,3 Milliarden Dollar liegt. Die Botschaft ist eindeutig: Liquidität hat aktuell Priorität.
Saylors Mantra: Flexibilität vor Expansion
Strategy setzt damit auf einen Balanceakt zwischen kurzfristiger Liquiditätssicherung und langfristigem Bitcoin-Commitment. Die durch Aktienverkäufe generierte Reserve verschafft dem Unternehmen Spielraum für laufende Verpflichtungen, ohne die Bitcoin-Position antasten zu müssen.
Saylors Strategie folgt einem klaren Muster: Erst die finanzielle Basis absichern, dann weiter akkumulieren. Die Pause bei Bitcoin-Käufen dürfte daher temporär sein. Die erhöhte USD-Reserve gibt Strategy die Möglichkeit, bei günstigen Marktbedingungen wieder zuzuschlagen.
Ob und wann Strategy seine Bitcoin-Position wieder aufstockt, bleibt offen. Die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch: Das Unternehmen bleibt seiner Linie treu – Liquidität zuerst, Überzeugung immer.






