Michael Saylors Strategy hat kurz vor dem Bitcoin-Crash der vergangenen Woche erneut zugeschlagen. Das Unternehmen kaufte 855 BTC für durchschnittlich 87.974 Dollar – deutlich über dem aktuellen Kurs von 77.000 Dollar. Die MSTR-Aktie stürzt im vorbörslichen Handel auf ein Mehrjahrestief.
- Strategy kauft 855 Bitcoin für 75,3 Millionen Dollar
- Durchschnittspreis liegt 14 Prozent über aktuellem Kurs
- MSTR-Aktie fällt auf 138,80 Dollar – Minus 7,3 Prozent
Strategy has acquired 855 BTC for ~$75.3 million at ~$87,974 per bitcoin. As of 2/1/2026, we hodl 713,502 $BTC acquired for ~$54.26 billion at ~$76,052 per bitcoin. $MSTR $STRC https://t.co/tYTGMwPPUF
— Michael Saylor (@saylor) February 2, 2026
Strategy setzte auch in der vergangenen Woche seine Bitcoin-Kaufstrategie fort. Allerdings fiel die Transaktion mit 855 BTC ungewöhnlich klein aus. Das Unternehmen unter der Führung von Executive Chairman Michael Saylor zahlte dafür 75,3 Millionen Dollar.
Der Durchschnittspreis von 87.974 Dollar pro Bitcoin liegt damit deutlich über dem aktuellen Marktniveau. Die Finanzierung erfolgte vollständig durch den Verkauf von Stammaktien, wie aus einer Pflichtmitteilung vom Montagmorgen hervorgeht.
Kleinste Transaktion seit Monaten
Für Strategy-Verhältnisse handelt es sich um einen Miniatur-Deal. In den vergangenen Monaten erwarb das Unternehmen routinemäßig Bitcoin im Wert von hunderten Millionen oder sogar Milliarden Dollar pro Woche. Die aktuelle Kaufsumme fällt dagegen kaum ins Gewicht.
Die Gesamtbestände von Strategy belaufen sich nun auf 713.502 Bitcoin. Dafür investierte das Unternehmen insgesamt rund 54,26 Milliarden Dollar – ein durchschnittlicher Einstiegspreis von 76.052 Dollar pro BTC.
Breakeven nach Kurssturz
Nach dem massiven Kursrückgang Ende letzter Woche, der sich bis ins Wochenende fortsetzte, notiert Bitcoin aktuell knapp über 77.000 Dollar. Damit liegt Strategy nach etwa 5,5 Jahren kontinuierlicher BTC-Käufe nur noch minimal im Plus.
Die MSTR-Aktie reagiert mit einem Kursrutsch von 7,3 Prozent im vorbörslichen Handel. Bei 138,80 Dollar markiert das Papier ein neues Mehrjahrestief. Investoren bestrafen offenbar sowohl das ungünstige Timing des jüngsten Kaufs als auch die geringe Gewinnmarge der Gesamtposition.
Dennoch hält Saylor unbeirrt an seiner Bitcoin-First-Strategie fest. Seit Jahren predigt der Tech-Unternehmer die langfristige Wertsteigerung der Kryptowährung. Der aktuelle Gegenwind dürfte diese Überzeugung kaum erschüttern.





