Ein Mann, der sich „Shrek“ nannte, hat sich schuldig bekannt, an einem Krypto-Raub in Höhe von 263 Millionen US-Dollar beteiligt gewesen zu sein. Die gestohlenen Gelder flossen in Luxusautos, Schmuck und ein verschwenderisches Leben in Miami und Los Angeles.
- Kunal M. alias „Shrek“ gesteht Beteiligung an 263-Millionen-Dollar-Diebstahl
- Gestohlene Kryptos für 28 Luxusfahrzeuge und Designerware verwendet
- Staatsanwaltschaft beschlagnahmt sieben Lamborghinis und drei Ferraris

Kunal M., besser bekannt unter seinem Pseudonym „Shrek„, hat vor einem US-Gericht seine Schuld eingeräumt. Der heute älteste Angeklagte einer 13-köpfigen Cybercrime-Gruppe war maßgeblich an der Geldwäsche von gestohlenen Kryptowährungen beteiligt. Die US-Staatsanwaltschaft spricht von einem Gesamtschaden in Höhe von 263 Millionen US-Dollar.
M. nutzte neben „Shrek“ auch die Decknamen „Papa“ und „The Accountant“. Wie die Ermittler berichten, bot er seinen Komplizen professionelle Geldwäsche-Dienstleistungen an, um gestohlene Kryptowährungen in Bargeld oder Überweisungen umzuwandeln.
Sporttasche mit 500.000 Dollar Bargeld
Die Behörden werfen M. vor, gestohlene Krypto-Gelder über Börsen und sogenannte Coin-Mixer verschleiert zu haben. Bei einer Gelegenheit soll er persönlich eine Sporttasche mit rund 500.000 US-Dollar in bar an Mitangeklagte übergeben haben. Das Geld stammte aus digitalem Diebstahl.
Besonders auffällig: M. registrierte zahlreiche Luxusfahrzeuge auf seinen Namen, um die wahren Besitzer zu verschleiern. Die Anklageschrift listet 28 beschlagnahmte Fahrzeuge auf, darunter sieben Lamborghinis, drei Ferraris, einen Rolls Royce und einen McLaren.
13 Angeklagte – jüngster erst 18 Jahre alt
Im April hatten die US-Behörden eine erweiterte Anklage gegen 13 Personen vorgelegt. Einige der Mitangeklagten waren zum Zeitpunkt der Taten gerade einmal 18 Jahre alt. M. hingegen war der älteste Beschuldigte in der Gruppe.
Die gestohlenen Krypto-Millionen flossen in ein ausschweifendes Leben: Nachtclubs, Designer-Handtaschen, Uhren, Schmuck und exklusive Mietobjekte in Miami und Los Angeles gehörten zum Standard. US-Staatsanwältin Jeanine Ferris Pirro betonte in einer Stellungnahme: „Wir sind entschlossen, Betrug aufzudecken und die Verantwortlichen vollständig zur Rechenschaft zu ziehen.“
Mit M. Schuldbekenntnis verbuchen die Ermittler den achten Erfolg gegen die mutmaßliche Cybercrime-Bande. Für „Shrek“ endet die Ära der Luxuskarossen und Designer-Accessoires nun hinter Gittern.





