Sharplink Gaming hat ein 1,5-Milliarden-Dollar-Aktienrückkaufprogramm gestartet, nachdem die Aktie des zweitgrößten Ethereum-Treasury-Unternehmens unter ihren Nettoinventarwert gefallen war. Co-CEO Joseph Chalom sieht die Aktie als deutlich unterbewertet an.
- Sharplink startet 1,5-Milliarden-Dollar-Buyback-Programm
- Aktie handelt 25% unter Monatshoch, liegt unter Nettoinventarwert
- Unternehmen hält 837.230 ETH im Wert von 3,59 Milliarden Dollar

Das Krypto-Treasury-Unternehmen Sharplink Gaming reagiert mit drastischen Maßnahmen auf den anhaltenden Kursverlust seiner Aktie. Am Dienstag gab das Unternehmen den Start eines umfassenden Aktienrückkaufprogramms bekannt.
„Wir glauben, dass der Markt unser Geschäft derzeit unterbewertet“, erklärte Sharplink Co-CEO Joseph Chalom. Die Maximierung des Aktionärswerts stehe für das Unternehmen an oberster Stelle.
Aktie handelt unter Buchwert
Die Sharplink-Aktie (SBET) notierte am Mittwoch bei 16,69 Dollar und konnte damit um 6,59 Prozent zulegen. Dennoch liegt der Kurs weiterhin 25,29 Prozent unter dem Niveau von vor 30 Tagen.

Das Unternehmen betont, dass Aktienrückkäufe sofort wertsteigernd für die Aktionäre seien, solange die Aktie unter ihrem Nettoinventarwert gehandelt wird.
Sharplink startete das Buyback-Programm bereits mit dem Rückkauf von 939.000 Stammaktien zu einem Durchschnittspreis von 15,98 Dollar.
Massive ETH-Bestände generieren Erträge
Mit 837.230 Ethereum im Portfolio verfügt Sharplink über Krypto-Bestände im Wert von etwa 3,59 Milliarden Dollar. Das Unternehmen gibt an, dass nahezu 100 Prozent der ETH-Bestände für Staking-Rewards eingesetzt werden.
Diese Strategie generiere „erhebliche Einnahmen“ für das Unternehmen, so Sharplink.
Experten empfehlen Treasury-Firmen Buybacks
Die Entscheidung kommt nur Tage nach einer Empfehlung von NYDIG-Analyst Greg Cipolaro. Dieser riet Krypto-Treasury-Unternehmen zu Aktienrückkäufen, wenn ihre Aktien unter dem Nettoinventarwert gehandelt werden.
„Wenn wir Treasury-Unternehmen einen Rat geben könnten, dann wäre es, einen Teil der aufgenommenen Mittel für Aktienrückkäufe bereitzuhalten“, so Cipolaro.
Das im August autorisierte Programm ermöglicht es Sharplink, schnell und entschlossen zu handeln, wenn sich entsprechende Marktbedingungen ergeben.






