Während der Bitcoin-Markt diese Woche unter Druck gerät, bleibt Michael Saylor seinem Kurs treu. Strategy hat erneut zugegriffen und 130 BTC zu einem Durchschnittspreis von rund 89.960 Dollar gekauft. Parallel dazu kündigte das Unternehmen einen neuen Reservefonds über 1,44 Milliarden Dollar an.
- Strategy kauft 130 BTC für etwa 11,7 Millionen Dollar
- Gesamtbestand steigt auf 650.000 BTC im Wert von 48,38 Milliarden Dollar
- Neuer Reservefonds von 1,44 Milliarden Dollar angekündigt
Strategy has acquired 130 BTC for ~$11.7 million at ~$89,960 per bitcoin. As of 11/30/2025, we hodl 650,000 $BTC acquired for ~$48.38 billion at ~$74,436 per bitcoin. $MSTR $STRC $STRK $STRF $STRD $STRE https://t.co/UkWX7PRHms
— Michael Saylor (@saylor) December 1, 2025
Die Transaktion erfolgte mitten in einer Phase intensiver Verkäufe am Kryptomarkt. Während die meisten institutionellen Anleger ihr Risiko reduzierten, erhöhte Strategy seine Bitcoin-Position. Die Akquisition im Wert von rund 11,7 Millionen Dollar unterstreicht die langfristige Strategie des Unternehmens.
Strategy kontrolliert eine der größten Bitcoin-Treasuries weltweit
Mit dem jüngsten Kauf hält Strategy nun 650.000 BTC. Damit verfügt das Unternehmen über eine der umfangreichsten Bitcoin-Bestände, die jemals von einer einzelnen Unternehmenseinheit akkumuliert wurden. Laut Unternehmensbericht beläuft sich die Gesamtinvestition auf etwa 48,38 Milliarden Dollar bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von circa 74.436 Dollar pro Bitcoin.
Die Bekanntgabe erfolgte zeitgleich mit der Ankündigung eines neuen Reservefonds über 1,44 Milliarden Dollar sowie einer aktualisierten Prognose für das Geschäftsjahr 2025. Beide Maßnahmen bekräftigen die These des Unternehmens, dass Bitcoin langfristigen Bilanzsschutz und strategischen Wert bietet, selbst wenn die Marktbedingungen ungünstig erscheinen.
Saylor setzt auf Bitcoin als Treasury-Asset
Michael Saylor hat Bitcoin wiederholt als überlegene Alternative zu traditionellen Wertaufbewahrungsmitteln positioniert. Die Kaufaktivitäten von Strategy spiegeln diese Haltung konsequent wider. Anstatt das Engagement bei steigender Volatilität zu reduzieren, verdoppelt das Unternehmen seinen Ansatz. Bitcoin funktioniert dabei als zentrales Treasury-Asset, das bei Kursrückgängen akkumuliert und über Marktzyklen hinweg gehalten wird, statt kurzfristig gehandelt zu werden.
Während andere Marktteilnehmer in der aktuellen Korrektur Positionen abbauen, nutzt Strategy die Schwäche gezielt zum Ausbau seiner Bestände. Die Strategie basiert auf der Überzeugung, dass Bitcoin mittelfristig erhebliches Wertsteigerungspotenzial aufweist. Der neue Reservefonds soll zusätzliche Flexibilität für künftige Zukäufe schaffen.
Die jüngste Transaktion zeigt: Strategy bleibt seiner Bitcoin-First-Strategie treu, unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen. Ob sich dieser Ansatz langfristig auszahlt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.






