Robert Kiyosaki, Autor des Bestsellers „Rich Dad Poor Dad“, hat Bitcoin im Wert von 2,25 Millionen US-Dollar bei rund 90.000 Dollar pro Coin verkauft. Die ursprünglich für 6.000 Dollar erworbenen Coins brachten ihm massive Gewinne ein. Doch trotz des Ausstiegs bleibt der Finanzguru optimistisch für die Kryptowährung. Das sind seine nächsten Schritte.
- Verkauf von Bitcoin im Wert von 2,25 Millionen Dollar bei 90.000 Dollar pro Coin
- Reinvestition in zwei Chirurgiezentren und ein Billboard-Geschäft
- Kiyosaki plant Wiedereinstieg in Bitcoin mit neuem Cashflow
PRACTICING WHAT I TEACH:
— Robert Kiyosaki (@theRealKiyosaki) November 21, 2025
I sold $2.25 million in Bitcoin for approximately $90,000.
I purchased the Bitcoin for $6,000
a coin years ago.
With the cash from Bitcoin I am purchasing two surgery centers and investing in a Bill Board business.
I estimate my $2.25 million…
Robert Kiyosaki hat sich von einem beträchtlichen Teil seiner Bitcoin-Bestände getrennt. Der bekannte Finanzautor verkaufte die Kryptowährung bei einem Kurs von etwa 90.000 Dollar pro Coin. Seinen ursprünglichen Einstieg hatte er vor Jahren bei lediglich 6.000 Dollar getätigt.
Die erzielten Gewinne fließen nun in neue Geschäftsfelder. Kiyosaki investiert das Kapital in zwei Chirurgiezentren sowie ein Billboard-Unternehmen. Nach eigenen Angaben sollen diese Investments ab Februar 2026 monatlich rund 27.500 Dollar steuerfrei abwerfen.
Bitcoin bleibt auf der Agenda
Trotz des Verkaufs betont der „Rich Dad„-Autor seine positive Haltung zur größten Kryptowährung. „Ich bin sehr optimistisch und bullish bei Bitcoin„, erklärte Kiyosaki. Mit den künftigen Einnahmen aus seinen neuen Investments plane er den erneuten Einstieg.
Der Verkauf sei Teil seines langfristigen Vermögensaufbau-Plans. Diesen verfolge er seit über 65 Jahren, inspiriert durch das Monopoly-Spiel mit seinem „Rich Dad„. Allerdings betonte er auch: „Ich sage nicht, dass mein Plan euer Plan sein sollte. Warren Buffett würde meinen Plan für zu langsam und töricht halten.“
Warnung vor Transparenz
Auf der Plattform X offenbarte Kiyosaki, dass ihm von der Veröffentlichung seiner Bitcoin-Transaktion abgeraten wurde. „Ihr wisst vielleicht, warum mir von Transparenz abgeraten wurde. Zu viele kranke Menschen da draußen“, schrieb er.
Scharfe Kritik an traditionellen Anlagen
Bereits Mitte November hatte sich Kiyosaki mit Warren Buffetts Bitcoin-Kritik auseinandergesetzt. Der Starinvestor bezeichnet Bitcoin als reine Spekulation statt echtes Investment. Kiyosaki konterte mit einem Verweis auf Crashrisiken bei traditionellen Assets.
„Weiß Buffett nicht, dass Aktien crashen, Immobilien crashen und US-Staatsanleihen – die ’sichersten‘ Investments der Welt – derzeit von japanischen und chinesischen Zentralbanken abgestoßen werden?“, fragte der Autor rhetorisch.
Seine Geld-Klassifizierung teilt drei Kategorien: Gold und Silber als „Gottes Geld“, Bitcoin und Ethereum als „Geld des Volkes“ sowie Fed-, Regierungs- und Wall-Street-Geld als „Fake Money„. Bitcoin-ETFs lehnt er kategorisch ab – für ihn seien diese „fake Bitcoin“ und Wall-Street-Produkte.
Die begrenzte Menge von 21 Millionen Bitcoin stehe im krassen Gegensatz zum unbegrenzten Gelddrucken der Regierungen. Genau dies sei sein Hauptargument für Kryptowährungen.






