Ripple-CTO David Schwartz hat nach scharfer Kritik an der XRP-Technologie Stellung bezogen und definiert, wer die echten Stakeholder des XRP Ledgers sind. Seine Aussagen folgen auf eine heftige Debatte über den tatsächlichen Wert von Ripple nach einer 500-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde. Das steckt dahinter.
- Schwartz nennt drei Gruppen als echte XRPL-Stakeholder
- Kontroverse nach 500-Millionen-Dollar-Finanzierung
- XRPL-Modell verzichtet bewusst auf bezahlte Validatoren
I think if a blockchain can work just as well for the people who use it to transact without paid middlemen who tax other people's transactions, then that's probably better for the people who use the blockchain to transact.
— David 'JoelKatz' Schwartz (@JoelKatz) November 7, 2025
XRPL's real stakeholders, IMO, are the people who use it…
David Schwartz, Chief Technology Officer bei Ripple, hat in einem aktuellen Social-Media-Beitrag klargestellt, wer aus seiner Sicht die wahren Nutzer des XRP Ledgers sind. Zu den echten Stakeholdern zählt Schwartz drei Gruppen: Nutzer, die tatsächlich Transaktionen durchführen, Personen, die ihre eigene Bank sein wollen, sowie Node-Betreiber, die ohne Profitabsicht agieren.
Kritik an Ripples Geschäftsmodell entfacht Debatte
Die Äußerungen des Ripple-CTOs erfolgen vor dem Hintergrund einer hitzigen Diskussion über den Wert des Unternehmens. Nachdem Ripple eine Finanzierungsrunde über 500 Millionen Dollar verkündet hatte, behauptete ein Risikokapitalgeber, das Unternehmen sei abseits seiner XRP-Bestände wertlos. Die Kritik ging so weit zu behaupten, niemand nutze die Technologie von Ripple tatsächlich.
XRPL verzichtet auf Intermediäre
Im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum setzt das XRP Ledger auf ein grundlegend anderes Modell. Während Bitcoin Miner und Ethereum Staker für ihre Arbeit bezahlt, partizipieren XRPL-Validatoren freiwillig. Die Netzwerkgebühren liegen bei unter einem Cent pro Transaktion.
Schwartz verteidigt diesen Ansatz vehement. Netzwerke, die Validatoren bezahlen, würden lediglich Mittelsmänner einführen, so der CTO. „Wenn eine Blockchain genauso gut für die Menschen funktioniert, die sie zum Transaktionen nutzen, ohne bezahlte Mittelsmänner, die die Transaktionen anderer Leute besteuern, dann ist das wahrscheinlich besser für die Menschen, die die Blockchain zum Transaktionen nutzen“, erklärt Schwartz.
Die Debatte zeigt: Während Kritiker das Fehlen von Anreizen für Validatoren bemängeln, sieht Ripple genau darin einen Vorteil. Für Schwartz steht fest – echte Dezentralisierung bedeutet, ohne profitorientierte Intermediäre auszukommen. Ob sich dieses Modell langfristig durchsetzt, bleibt offen.






