Ripple-CEO startet Weihnachtskampagne gegen Krypto-Betrug

Scamberry Pie

Ripple-CEO startet Weihnachtskampagne gegen Krypto-Betrug

Ripple-CEO startet Weihnachtskampagne gegen Krypto-Betrug
Foto von TechCrunch

Ripple-Chef Brad Garlinghouse hat eine neue Anti-Betrug-Initiative namens „Scamberry Pie“ gestartet. Die Weihnachtskampagne soll Anleger vor Krypto-Scams schützen und arbeitet mit Tech-Giganten wie Coinbase und Cash App zusammen. Besonders KI-gestützte Betrugsmaschen bereiten der Branche zunehmend Sorgen.

  • Ripple startet Anti-Scam-Kampagne „Scamberry Pie“ zur Weihnachtszeit
  • Koalition aus Coinbase, Cash App und Match Group unterstützt Initiative
  • KI-Tools erschweren Erkennung von Fake-Giveaways und Phishing-Attacken

This Christmas, stay vigilant! Check out https://t.co/FxEyQnzgaB for more info on how to protect yourself and your loved ones from online scams. Proud to partner with Match Group, Cash App, National Cryptocurrency Association and Coinbase on this campaign.

Also a big shout out… https://t.co/pUqNSgjEwk

— Brad Garlinghouse (@bgarlinghouse) December 2, 2025

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat auf der Plattform X eine neue Sicherheitsinitiative angekündigt. Die Kampagne „Scamberry Pie“ soll gerade zur Weihnachtszeit Aufklärungsarbeit leisten, wenn Betrüger traditionell besonders aktiv werden.

Prominente Partner vereinen Kräfte

Die Initiative wird von der Tech Against Scams Coalition (TASC) unterstützt. Mit dabei sind namhafte Unternehmen wie Coinbase, Cash App, Match Group sowie die National Cryptocurrency Association. Gemeinsam wollen die Partner Tausende betrügerische Webseiten vom Netz nehmen.

Garlinghouse lobte dabei ausdrücklich das eigene Sicherheitsteam. Dieses habe bereits zahlreiche gefälschte Livestreams und bösartige Webseiten blockiert. Ripple kämpft seit Jahren gegen Krypto-Betrug, verklagte 2020 sogar YouTube wegen mangelnder Bekämpfung von Fake-Giveaways.

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Welche Warnzeichen Anleger kennen sollten

Die Kampagne klärt über typische Betrugsmaschen auf. Dazu gehören gefälschte Token-Verschenkungen, Impersonationen bekannter Persönlichkeiten und verdächtige Links. Auch dringende Nachrichten mit Zeitdruck sowie manipulierte Social-Media-Profile zählen zu den Warnzeichen.

Nutzer erhalten zudem Tools, um verdächtige Nachrichten, Webseiten und Accounts zu überprüfen. Die Plattformen arbeiten eng mit YouTube zusammen, um betrügerische Inhalte schneller zu entfernen.

KI verschärft das Problem

Während Krypto-Rallyes nehmen Betrugsversuche traditionell zu. Allerdings erschweren künstliche Intelligenz-Werkzeuge die Erkennung erheblich. Deep-Fake-Videos und täuschend echte Phishing-Seiten werden durch KI immer überzeugender.

„Es braucht ein ganzes Dorf“, betonte Garlinghouse. Nur durch offene Gespräche in Familien und Gemeinschaften könne das Schweigen durchbrochen werden, auf das Betrüger angewiesen sind. Die Weihnachtszeit bietet dafür den perfekten Anlass – wenn Menschen zusammenkommen und über finanzielle Sicherheit sprechen können.

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