Die New York Times gerät nach einem kritischen Bericht über die neue SEC-Führung massiv unter Beschuss. Ripple-CEO Brad Garlinghouse wirft dem Traditionsblatt vor, eine falsche Erzählung über politische Gefälligkeiten zu konstruieren. Die Krypto-Branche schließt sich der scharfen Kritik geschlossen an.
- Ripple-CEO attackiert New York Times wegen SEC-Berichterstattung
- Vorwurf: Medienhaus verbreitet „erfundene Narrative“ über Krypto-Regulierung
- Coinbase und Galaxy Digital schließen sich Kritik an
Another week, another crypto hit piece from the NYT. How many times are they going to write the same story (filled with half-truths and outright omissions of the facts) trying to justify the Biden Admin’s illegal War on Crypto?!
— Brad Garlinghouse (@bgarlinghouse) December 15, 2025
No mention of a Judge criticizing the prior SEC… https://t.co/492zY39Zub
Die New York Times sieht sich einem Sturm der Entrüstung aus der Krypto-Industrie gegenüber. Auslöser ist ein Artikel, der der aktuellen SEC-Führung politische Bevorzugung im Umgang mit Krypto-Unternehmen vorwirft. Ripple-CEO Brad Garlinghouse reagierte mit ungewöhnlich scharfer Kritik auf die Berichterstattung.
Ripple-Boss wirft NYT „aktive Falschdarstellung“ vor
Garlinghouse bezeichnet den Artikel als bewusste Verfälschung der Fakten. Die Times behaupte, die SEC würde aus politischen Gründen Fälle gegen Krypto-Firmen fallen lassen. Tatsächlich korrigiere die Behörde jedoch eine rechtswidrige Strategie des Vorgängers Gary Gensler, so der Ripple-Chef.
Besonders kritisiert er das Weglassen entscheidender Gerichtsentscheidungen. Das Berufungsgericht hatte die SEC-Ablehnung eines Bitcoin-ETF als willkürlich und launenhaft gebrandmarkt. Im Debt-Box-Fall sanktionierten Richter die Behörde wegen wesentlich falscher und irreführender Darstellungen.
„Das ist kein Journalismus. Das ist das aktive Vorantreiben einer falschen und gescheiterten Erzählung“, erklärte Garlinghouse in seiner Stellungnahme zur NYT-Berichterstattung.
Branchenweiter Aufstand gegen Traditionsmedium
Paul Grewal, Justiziar bei Coinbase, und Alex Thorn von Galaxy Digital schlossen sich der Kritik umgehend an. Grewal bemängelt, dass Überschrift und Tonfall Korruption suggerierten, obwohl die Reporter selbst einräumten, keinerlei Beweise gefunden zu haben.
Thorn wirft der Times vor, auf den Gell-Mann-Amnesie-Effekt zu setzen. Die Leser seien zu uninformiert, um zu erkennen, dass Genslers Strategie die eigentliche Anomalie darstellte. Der Galaxy-Analyst bezeichnet die NYT-Darstellung als Fall von „Krypto-Demenz“ – eine bewusste Ignoranz gegenüber den Fakten.
Die koordinierte Reaktion der Branchengrößen zeigt: Die Krypto-Elite lässt sich nicht mehr mundtot machen.






