Bridgewater-Gründer Ray Dalio sieht Kryptowährungen als künftige Währungsalternative zum US-Dollar. Der Hedge-Fonds-Manager warnt vor dem Ende des „großen Schulden-Zyklus“ und prognostiziert schwierige Zeiten für Fiat-Währungen. Das steckt hinter seiner Bitcoin-Prognose.
- Ray Dalio bezeichnet Krypto als „alternative Währung“ mit begrenztem Angebot
- Hedge-Fonds-Legende warnt vor Ende des großen Schulden-Zyklus
- Notenbanken stehen vor schwierigen Entscheidungen bei Geldpolitik
— Ray Dalio (@RayDalio) September 2, 2025
Der ehemalige CEO von Bridgewater Associates, Ray Dalio, hat seine Einschätzung zu Kryptowährungen deutlich präzisiert. Laut dem Milliardär fungieren digitale Assets mittlerweile als „alternative Währung“ mit limitiertem Angebot.
Dalio prognostiziert eine steigende Attraktivität von Krypto-Assets, sollte das Angebot des US-Dollars weiter steigen. Auch eine erhebliche Nachfragerückgang beim Greenback könnte Bitcoin und Co. in eine bessere Position bringen.
Fiat-Währungen verlieren als Wertspeicher?
Der Finanzexperte sieht Fiat-Währungen künftig im Nachteil gegenüber harten Vermögenswerten. „Fiat wird Schwierigkeiten haben, ein effizienter Wertspeicher zu sein“, so Dalios Einschätzung.
Diese Entwicklung könnte besonders für Anleger relevant werden, die nach inflationsresistenten Investments suchen. Kryptowährungen bieten dabei den Vorteil eines mathematisch begrenzten Angebots.
Notenbanken in der Zinsfalle?
Dalio warnt vor dem Ende eines langfristigen „großen Schulden-Zyklus“. Die Zentralbanken stünden dabei vor einem Dilemma: Stoppen sie ihre Interventionen, steigen die Zinsen durch natürliche Marktkräfte.
Höhere Zinsen würden zwar die Inflation bekämpfen, könnten aber eine Pleitewelle auslösen. Unternehmen und Privatpersonen würden Schwierigkeiten beim Schuldendienst bekommen.
Teufelskreis durch Gelddrucken?
Die Alternative sieht Dalio in weiterer Geldschöpfung durch quantitative Lockerung. Dies würde allerdings das Vertrauen in Fiat-Währungen weiter untergraben.
Der Hedge-Fonds-Veteran befürchtet einen Teufelskreis: Notenbanken müssten immer mehr Geld drucken, um bestehende Schulden zu bedienen. Diese Entwicklung könnte Kryptowährungen als Alternative stärken.
Dalios Analyse zeigt die strukturellen Herausforderungen des aktuellen Finanzsystems auf. Ob Bitcoin und andere Krypto-Assets tatsächlich zur Lösung werden, bleibt jedoch umstritten.






