Monero (XMR), die führende Privacy-Kryptowährung, steht vor einer beispiellosen Bedrohung. Der Qubic-Gründer Sergey Ivancheglo kündigt für den 2. August einen koordinierten Angriff auf über 51 Prozent der Monero-Hashrate an. Die XMR-Community schlägt Alarm.
- Qubic plant 51%-Attacke auf Monero-Netzwerk ab 2. August
- Sergey Ivancheglo will Mining-Dominanz bis 31. August halten
- XMR-Community befürchtet Vertrauensverlust und Kurseinbruch
Dear $XMR holders, the #Qubic team is unable to contact every single service accepting #Monero coins, please, inform the exchanges and the other relevant entities that from the 2nd of August, 12:00 UTC to the 31st of August, 12:00 UTC it is STRONGLY recommended to accept $XMR…
— Come-from-Beyond (@c___f___b) July 26, 2025
Die geplante Operation soll das Monero-Netzwerk bis zum 31. August dominieren und könnte Double-Spending, Transaktionszensur oder verwaiste Blöcke ermöglichen. Dahinter steckt Sergey Ivancheglo, auch bekannt als CFB, der bereits NXT und IOTA mitbegründete.
Qubic nutzt KI-Mining gegen Monero
Qubic Vision strebt dabei die Kontrolle über 61 Prozent der Monero-Mining-Kapazität an. Das Unternehmen setzt auf sein „Useful Proof of Work“ (uPoW)-System, bei dem KI-Miner gleichzeitig das eigene Netzwerk sichern und in ungenutzten Zyklen Monero schürfen.
Die dabei erzielten XMR-Erlöse werden in USDT umgewandelt, für den Kauf von QUBIC-Token verwendet und anschließend verbrannt. Seit Juni 2025 demonstriert Qubic erfolgreich sein uPoW-Konzept durch Monero- und Tari-Merge-Mining.
Hashrate-Anteil bereits bedenklich hoch
Qubic erreichte bereits eine Spitzen-Hashrate von 1,15 GH/s, was 21 Prozent der gesamten Monero-Netzwerk-Hashrate entspricht. Im Juli schwankte der Anteil zwischen 20 und 40 Prozent – gefährlich nah an der kritischen 51-Prozent-Schwelle.

Die Monero-Community reagiert gespalten auf die Bedrohung. Während einige Nutzer zum Wechsel auf dezentrale Mining-Pools wie P2Pool aufrufen, diskutieren andere über Protokolländerungen als Gegenmaßnahme.
XMR-Anleger fürchten Exodus zu Alternativen
Monero-Befürworter warnen vor einem möglichen Nutzer-Exodus zu alternativen Privacy-Coins wie Zcash oder Zano, sollte das Vertrauen in XMR schwinden. CFB hingegen beteuert, dass der Test die „Useful Proof of Work“-Technologie demonstrieren und nicht schaden solle.
Die Situation erinnert an frühere Bedrohungen wie den MineXMR-Pool im Jahr 2022, der durch Dezentralisierung und Pool-Migration entschärft wurde. Ob Monero auch diesmal die Krise meistert, bleibt abzuwarten.



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