Peter Schiff hat erneut gegen Bitcoin ausgeteilt – und diesmal den Fokus auf tokenisiertes Gold gelegt. Der Finanzkommentator ist überzeugt, dass digitale Gold-Token Kryptowährungen wie Bitcoin langfristig verdrängen könnten.
- Schiff sieht Gold-Token als überlegen
- BioSig Technologies setzt auf tokenisiertes Gold
- Bitcoin-Community übt Kritik am Konzept
This is what I've been saying for years. The best monetary asset to tokenize is gold. Tokenized gold impoves on all the monetary characeristics that gold has than Bitcoin lacks. It solves all the problems that Bitcoin can't. https://t.co/NNalYnOmc6
— Peter Schiff (@PeterSchiff) August 14, 2025
BioSig setzt auf Blockchain-Gold
Auslöser für Schiffs Aussagen war eine Ankündigung von BioSig Technologies. Das börsennotierte Medizintechnik-Unternehmen sammelte 1,1 Milliarden US-Dollar ein, um eine Unternehmens-Treasury mit tokenisiertem Gold aufzubauen. Zuvor fusionierte BioSig mit der Solana-basierten Tokenisierungsplattform Streamex.
„Es löst alle Probleme“
Schiff, ein langjähriger Kritiker von Bitcoin, erklärte auf Social Media, dass Gold „das beste monetäre Asset“ für Tokenisierung sei. Tokenisiertes Gold verbessere alle monetären Eigenschaften, die physisches Gold habe – und die Bitcoin fehle. „Es löst alle Probleme, die Bitcoin nicht kann“, so Schiff.
Kritik aus der Bitcoin-Szene
Streamex wirbt mit Vorteilen wie globalem Zugang, hoher Liquidität, mehr Sicherheit und geringeren Einstiegshürden. Doch einige Bitcoin-Befürworter sehen das Konzept kritisch. Sie warnen vor zentralisierten Blockchains und den damit verbundenen Manipulations- und Gegenparteirisiken.
Der Streit zwischen Gold- und Bitcoin-Anhängern dürfte damit eine neue Intensität erreichen – und könnte die Frage nach dem „besten digitalen Wertspeicher“ noch lange offenlassen



