ODIN•FUN, ein Bitcoin-basiertes Meme-Coin-Launchpad, ist Ziel eines massiven Exploits geworden. Laut der Sicherheitsfirma PeckShield erbeuteten Angreifer 7 Millionen US-Dollar in Bitcoin durch gezielte Preismanipulation des Satoshi-Tokens.
- 7 Mio. USD in Bitcoin gestohlen
- AMM-Handel vorübergehend ausgesetzt
- Ermittlungen gegen mutmaßliche Täter
#PeckShieldAlert An @Odin_GodOfRunes community member reported that 58.2 $BTC (worth ~$7M) were drained from the platform.
— PeckShieldAlert (@PeckShieldAlert) August 13, 2025
– Hackers added liquidity (e.g., via $SATOSHI)
– Artificially inflated the token price
– Removed liquidity to receive BTC returns
Attacker Addresses:
-… pic.twitter.com/igSZZujB1I
So lief der Angriff ab
Laut PeckShield deponierten die Angreifer den Satoshi Nakamoto (SATOSHI) Token in einem Liquiditätspool und trieben den Preis künstlich in die Höhe. Nachdem der Wert massiv gestiegen war, zogen sie die Liquidität wieder ab. Der Pool ging davon aus, dass die Token einen realen Gegenwert besaßen – ein fataler Irrtum.
Betrieb gestoppt und Codeprüfung gestartet
ODIN•FUN stoppte nach Bekanntwerden des Vorfalls den automatisierten Handel (AMM), um weitere Schäden zu verhindern. „Wir haben ein führendes Sicherheitsteam beauftragt, unseren Code vollständig zu prüfen. Das könnte bis zu einer Woche dauern“, erklärte CEO und Mitgründer Bob Bodily. Erst danach soll der Betrieb wiederaufgenommen werden.
Apologies for the delay in responding to today’s event. We know it’s been over 8 hours since the exploit and our silence has likely been frustrating for many of you. We wanted to speak sooner but needed time to verify the facts and take immediate action to protect user funds.…
— Bob Bodily, PhD 👋 | #BTC #ETH #ICP 🧙🏽♂️ (@BobBodily) August 13, 2025
Ermittlungen und internationale Spur
Das Unternehmen hat Strafverfolgungsbehörden sowie große Kryptobörsen wie Binance kontaktiert. ODIN•FUN geht davon aus, dass mehrere in China ansässige Gruppen von dem Angriff profitiert haben. Man forderte die Täter auf, die gestohlenen Gelder umgehend zurückzugeben. „Dies ist keine Verhandlung“, hieß es in einem öffentlichen Statement.
Preismanipulationen in der Krypto-Szene
Ähnliche Angriffe gab es in der Vergangenheit mehrfach. Im April wurde die dezentrale Plattform Inverse Finance Opfer einer Preismanipulation mit 16 Mio. USD Schaden. Auch 0VIX, Venus Protocol und Cetus Protocol erlitten Millionenverluste durch vergleichbare Methoden – ein Zeichen, wie anfällig DeFi-Projekte für technische Schwachstellen bleiben



