Nasdaq will IBIT-Optionen um 300% erhöhen: Das steckt dahinter

Options-Offensive

Nasdaq will IBIT-Optionen um 300% erhöhen: Das steckt dahinter

Nasdaq will IBIT-Optionen um 300% erhöhen: Das steckt dahinter

Die Nasdaq International Securities Exchange hat einen Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht, um die Options-Limits für BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) drastisch zu erhöhen. Die geplante Vervierfachung auf 1 Million Kontrakte könnte den Bitcoin-ETF in dieselbe Liga wie Tech-Giganten Apple und Microsoft katapultieren.

  • Nasdaq beantragt Erhöhung der IBIT-Options-Limits von 250.000 auf 1 Million Kontrakte
  • Experten sehen Bitcoin-Märkte vor institutionellem Durchbruch
  • BlackRock-ETF erreicht Status der liquidesten Wertpapiere der Welt

Good catch.. new proposal to raise position limits on IBIT optons to 1 million contracts. They just raised the limit to 250,000 (from 25,000) in July. $IBIT is now the biggest bitcoin options market in the world by open interest. https://t.co/oxaUtP9Kyc

— Eric Balchunas (@EricBalchunas) November 26, 2025

Die Nasdaq macht Ernst mit der institutionellen Etablierung von Bitcoin. Der am 13. November eingereichte Antrag zielt darauf ab, die Positions-Limits für Optionen auf den BlackRock iShares Bitcoin Trust zu vervierfachen. Aktuell liegt die Obergrenze bei 250.000 Kontrakten.

Der Grund für den Vorstoß ist eindeutig: Die Nachfrage nach IBIT-Optionen explodiert. Niedrigere Limits würden laut Nasdaq die Handelsaktivität und Anlegerstrategien massiv behindern, insbesondere bei Absicherungsgeschäften und einkommensgenerierenden Strategien.

Bitcoin verlässt die Nische

Vincent Liu, Chief Investment Officer bei Kronos Research, sieht in dem Schritt einen Wendepunkt. „Die Aufstockung der IBIT-Options-Limits zeigt, dass Bitcoin-Märkte aus ihren Kinderschuhen herauswachsen“. Größere Handelsbänder ermöglichen es institutionellen Playern erstmals, effektiv abzusichern und die Preisfindung zu verbessern.

Die SEC wird den Antrag voraussichtlich genehmigen, so Liu. „Diese Anpassungen sind Routine, sobald ein Asset beweist, dass es echtes Volumen bewältigen kann.“ Die Folge: Dickere Orderbücher, engere Spreads und ein effizienterer Optionsmarkt.

Bereits im Januar hatte die Nasdaq eine erste Erhöhung von 25.000 auf 250.000 Kontrakte durchgesetzt. Damals lag das IBIT-Handelsvolumen bereits deutlich über der Mindestschwelle von 100 Millionen Aktien.

IBIT erreicht Apple-Status

IBIT options news is biggest of the week IMHO.

When an ETF gets promoted into the mega-cap derivatives class, it unlocks second-order effects that retail never sees:

Market makers can finally hedge size without constraints, which means tighter spreads, deeper books, and more…

— Adam Livingston (@AdamBLiv) November 26, 2025

Bitcoin-Analyst Adam Livingston ordnet die Entwicklung dramatisch ein. „Dieser Schritt platziert BlackRocks Bitcoin-ETF in dieselbe Kategorie wie die größten und liquidesten Aktien der Welt“, so Livingston auf X. Apple und Microsoft dienen dabei als Vergleichsmaßstab.

„Der Markt hat längst entschieden, dass Bitcoin ein Mega-Cap-Asset ist – ob Washington das mag oder nicht“, ergänzt der Analyst. Die 40-fache Skalierung der Options-Limits sei ein klares Signal: „Man skaliert Optionen nicht um das 40-fache, wenn man nicht weiß, dass die Nachfrage explodieren wird.“

Für Liu bedeutet die Limit-Erhöhung kurzfristig mehr Volatilität. Langfristig jedoch führe mehr Spielraum zur Risikotragung zu ruhigeren Märkten mit besserer Ausführungsqualität. „Krypto-Derivate wandeln sich von Nische zu Notwendigkeit“, fasst der Kronos-CIO zusammen.

Bitcoin wird damit zur vollständig regulierten Asset-Klasse mit institutioneller Derivate-Tiefe. Die Nasdaq hat die Weichen gestellt.

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