Monad durchlebt turbulente erste Handelstage: Der Layer-1-Token stürzte von seinem Hoch bei 0,048 Dollar auf aktuell 0,028 Dollar ab. BitMEX-Gründer Arthur Hayes prognostiziert einen Crash von bis zu 99 Prozent und löst damit heftige Kontroversen aus. Das steckt dahinter.
- Monad-Kurs fällt mehr als 50 Prozent seit Launch-Hoch
- Hayes warnt vor VC-gesteuerter Token-Struktur
- CEO Keone Hon verteidigt Bewertung und Roadmap
Dear @CryptoHayes , I respect what you have built for the industry. Perps are an amazing innovation that I believe will continue to grow rapidly. You've had a big effect on our industry.
— Keone Hon (@keoneHD) November 29, 2025
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Der erst kürzlich gestartete Monad-Token erlebt einen massiven Kurseinbruch. Nach einem vielversprechenden Start in der vergangenen Woche, bei dem MON zeitweise die Marke von 0,048 Dollar erreichte, notiert der Token aktuell bei rund 0,028 Dollar. Das entspricht einem Rückgang von über 24 Prozent in den letzten 24 Stunden.
Hayes prognostiziert 99-Prozent-Verlust
Die Stimmung kippte, als BitMEX-Mitbegründer Arthur Hayes öffentlich vor dem Projekt warnte. Hayes beschrieb MON als weiteren Token mit hohem Fully Diluted Value und geringem Float, der durch Risikokapital-Investoren getrieben werde. Seine Prognose: Der Token könnte bis zu 99 Prozent seines Wertes verlieren.
Hayes kritisierte dabei vor allem die Token-Struktur. Die große Diskrepanz zwischen dem FDV und dem verfügbaren Handelsvolumen setze Kleinanleger erheblichen Abwärtsrisiken aus. Nach seinem eigenen Eingeständnis kaufte Hayes den Token zunächst, verkaufte ihn jedoch bereits nach sieben Stunden wieder.
CEO verteidigt Monad-Bewertung
Monad-CEO Keone Hon widersprach Hayes‘ Einschätzung entschieden. In einer öffentlichen Stellungnahme auf X verteidigte er die Bewertung des Projekts. Hon argumentierte, dass die Finanzierung des Teams, die Codebasis und die langfristige Roadmap die Bewertung rechtfertigten.
Der Schlagabtausch zwischen Hayes und Hon verbreitete sich rasch in den sozialen Medien. Einige frühe Investoren nutzten die Gelegenheit, um Risiken zu reduzieren und Positionen zu schließen.
Handelsvolumen bleibt trotz Crash hoch
Trotz des Kursrutsches zeigen sich Anleger weiterhin aktiv. Das Spot-Volumen stieg um etwa 35 Prozent auf 525 Millionen Dollar. Allerdings schrumpfte die Aktivität im Derivate-Bereich: Das Open Interest fiel um 13 Prozent auf 3,1 Millionen Dollar.
Monad sammelte insgesamt 431,5 Millionen Dollar in mehreren Finanzierungsrunden ein, darunter 225 Millionen Dollar von der VC-Firma Paradigm. Der öffentliche Token-Verkauf auf Coinbase zog über 85.000 Käufer aus mehr als 70 Ländern an und brachte 269 Millionen Dollar ein.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich der Token stabilisieren kann oder Hayes‘ düstere Prognose Realität wird. Anleger sollten die Entwicklung der Token-Freischaltungen und die tatsächliche Netzwerk-Adoption genau beobachten.






