MicroStrategy-Chef Michael Saylor hat erneut zugeschlagen und Bitcoin im Wert von 2,46 Milliarden USD gekauft. Seit Trumps Wahlsieg sammelte das Unternehmen bereits 376.571 BTC und verdoppelte damit seinen Bestand. Das steckt hinter der aggressiven Strategie.
- MicroStrategy kauft 21.021 Bitcoin für 2,46 Milliarden USD
- Bestand seit Trump-Wahl mehr als verdoppelt auf 628.791 BTC
- Saylor bezeichnet Bitcoin als „Freedom Virus“ im Fox-Interview

MicroStrategy hat seinen jüngsten Bitcoin-Kaufrausch mit einem weiteren Milliarden-Deal fortgesetzt. Laut SEC-Filing erwarb das Unternehmen vergangene Woche 21.021 BTC zu einem Durchschnittspreis von 117.256 USD pro Coin.
Der Kauf markiert den drittgrößten Bitcoin-Zukauf des Unternehmens seit Beginn der Sammelstrategie vor fünf Jahren. Dabei demonstriert CEO Michael Saylor weiterhin seine Überzeugung für die Kryptowährung, obwohl die Preise historische Höchststände erreichen.
Trump-Effekt befeuert Bitcoin-Strategie
Seit Donald Trumps Wahlsieg im November zeigt sich MicroStrategy besonders aktiv am Bitcoin-Markt. Das Unternehmen sammelte in nur neun Monaten 376.571 BTC im Wert von 43,2 Milliarden USD.
Vor Trumps Wahlsieg hatte MicroStrategy über vier Jahre hinweg lediglich 252.220 Bitcoin angehäuft. Dies bedeutet: 60 Prozent des aktuellen Bestands von 628.791 BTC wurden seit der US-Wahl erworben.
Die aggressive Akkumulationsstrategie profitiert von Trumps krypto-freundlicher Politik. Die neue Regierung hob die Bitcoin-feindlichen Maßnahmen der Biden-Ära auf und führte förderliche Regulierungen ein.
Was steckt hinter Saylors Bitcoin-Vision?
Today, @cvpayne and I break down why Bitcoin is a swarm of hornets, how to outperform $BTC with $MSTR, beat $USD money markets with $STRC, and ride the wave of crypto innovation.pic.twitter.com/3JzMT1lQk9
— Michael Saylor (@saylor) August 4, 2025
In einem Fox Business-Interview bezeichnete Saylor Bitcoin als „Freedom Virus“. Das Unternehmen sieht die Kryptowährung als unstoppbare Kraft: „Wir betrachten es als Schwarmkreatur, weil überall auf der Welt jemand das Bitcoin-Ökosystem unterstützt“, erklärte der MicroStrategy-Chairman.
Saylor vergleicht Bitcoin mit bahnbrechenden Technologien wie Verbrennungsmotoren oder Internet. Seiner Ansicht nach wird die Bitcoin-Adaption zur Regel: „Es ist wie bei Unternehmen, die sich für Verbrennungsmotoren, Elektrizität oder Computer entscheiden. Es wird mit der Zeit zur Norm werden.“
MicroStrategy hält mittlerweile 3,16 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots. Der Gesamtwert der Bestände beläuft sich auf 72,2 Milliarden USD bei durchschnittlichen Anschaffungskosten von 73.277 USD pro Coin.
Das Unternehmen erzielte im zweiten Quartal einen Rekordgewinn von 10 Milliarden USD und gilt als viertprofitabelste Finanzfirma der USA. Dennoch glaubt Saylor: „Die Wall Street versteht es noch nicht ganz.“



