Europas wegweisende Krypto-Regulierung MiCA zeigt nach sechs Monaten deutliche Erfolge. Bereits 14 Stablecoin-Anbieter aus sieben EU-Ländern haben eine Lizenz erhalten, während 39 Krypto-Dienstleister ihre Dienste nun in 30 EWR-Ländern anbieten dürfen. Große Namen wie Coinbase, Kraken und BBVA sind bereits an Bord.
- 14 Stablecoin-Anbieter aus sieben EU-Ländern bereits lizenziert
- 39 Krypto-Dienstleister mit MiCA-Lizenz für 30 EWR-Länder
- Krypto-Markt soll bis 2025 auf 1,2 Billionen Euro wachsen
Die Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) entwickelt sich sechs Monate nach ihrer vollständigen Einführung zu einem echten Erfolgsmodell. Deutschland und die Niederlande führen dabei die Lizenzerteilung an.
𝐌𝐢𝐂𝐀 6-𝐌𝐨𝐧𝐭𝐡𝐬 𝐒𝐭𝐚𝐭𝐮𝐬 𝐔𝐩𝐝𝐚𝐭𝐞: 𝐅𝐮𝐥𝐥 𝐋𝐢𝐬𝐭 𝐨𝐟 𝐀𝐮𝐭𝐡𝐨𝐫𝐢𝐳𝐞𝐝 𝐒𝐭𝐚𝐛𝐥𝐞𝐜𝐨𝐢𝐧 𝐈𝐬𝐬𝐮𝐞𝐫𝐬 & 𝐂𝐫𝐲𝐩𝐭𝐨-𝐀𝐬𝐬𝐞𝐭 𝐒𝐞𝐫𝐯𝐢𝐜𝐞 𝐏𝐫𝐨𝐯𝐢𝐝𝐞𝐫𝐬 🇪🇺
— Patrick Hansen (@paddi_hansen) July 7, 2025
6 months into MiCA’s application for CASPs — and 12 months for stablecoins — here’s… pic.twitter.com/5mZwOg30qq
Welche Unternehmen profitieren von MiCA?
Zu den bereits lizenzierten Unternehmen zählen etablierte Finanzinstitute wie BBVA und Clearstream. Auch Fintech-Größen wie N26 und eToro sowie Krypto-Pioniere wie Coinbase, Kraken und Bitpanda haben ihre Genehmigungen erhalten.
„Sechs Monate nach der vollständigen Anwendung gewinnt MiCA deutlich an Dynamik. Unternehmen in ganz Europa streben danach, ihre Lizenz zu erhalten, um ihre Dienste in 30 EWR-Ländern anzubieten. Das Rennen läuft!“, erklärt Patrick Hansen, Director of EU Strategy bei Circle.
Die 20 genehmigten E-Money-Token verteilen sich auf 12 Euro-denominierte, sieben Dollar-denominierte und einen tschechische Kronen-denominierte Stablecoin. Frankreich, Deutschland, Malta und die Niederlande führen bei den Genehmigungen.
Massive Marktveränderungen erwartet
Laut CoinLaw werden über 10.000 Krypto-Unternehmen in der EU direkte regulatorische Änderungen erfahren. 80 Prozent aller Börsen müssen ihre Compliance-Frameworks an MiCA-Standards anpassen.
Die Zahlen sprechen für sich: Regulierte Stablecoins sollen eine 35-prozentige Steigerung der Marktkapitalisierung verzeichnen. Der EU-Krypto-Markt wird bis Ende 2025 auf 1,2 Billionen Euro geschätzt.
Dennoch bedeutet die Regulierung auch Herausforderungen. 42 Prozent der Krypto-Startups erwarten höhere Betriebskosten durch die Compliance-Änderungen. Über 75 Prozent der Krypto-Firmen werden bis Mitte 2025 eigene Compliance-Officers einstellen müssen.
Mehr als 60 Prozent der Investoren glauben allerdings, dass MiCA die Transparenz verbessern und Betrug im Sektor reduzieren wird. Die niederländische AFM hat sich dabei als besonders aktive Lizenzierungsbehörde etabliert, während über 35 Unternehmen als nicht-konforme Dienstleister markiert wurden.






