Ein pseudonymer Krypto-Trader startet eine 2-Millionen-Dollar-Kampagne gegen die Börse MEXC, nachdem diese im Juli 2025 seine 3,1 Millionen Dollar schweren Vermögenswerte eingefroren hatte. Die Exchange verlangt sogar eine Reise nach Malaysia für persönliche Verifizierung. Das steckt hinter dem brisanten Börsenstreit.
- MEXC friert 3,1 Millionen Dollar ohne Regelverstoß ein
- Trader „White Whale“ startet 2-Millionen-Social-Media-Rebellion
- Börse fordert Malaysia-Reise für Kontosperre-Aufhebung
I Need Your Help – And I'm Putting a $2M Bounty Up For Grabs (half can be claimed by YOU)
— The White Whale (@TheWhiteWhaleHL) August 24, 2025
Let me start by saying – "I know, I was dumb" (more on that in the FAQs, but no need to comment how dumb I was – I just beat you to it)
In July 2025, @MEXC_Official froze over $3 million… pic.twitter.com/o2OAtcnR55
Der unter dem Pseudonym „White Whale“ bekannte Krypto-Trader sieht sich einer beispiellosen Kontosperre gegenüber. MEXC hatte seine Gelder ohne ersichtliche Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen blockiert.
Die Börse rechtfertigt die Maßnahme mit internen Risikokontrollen. „Kontobeschränkungen und Sperrungen werden strikt aufgrund ausgelöster Risikokontrollregeln verhängt, nicht aufgrund der Profitabilität“.
White Whale schlägt mit NFT-Kampagne zurück
Als Antwort auf die einjährige Überprüfungszeit startete der Trader eine ungewöhnliche Gegenwehr. Seine 2-Millionen-Dollar-Kampagne setzt auf Social-Media-Druck durch kostenlose NFTs auf der Base-Blockchain.
Die ersten 20.000 NFT-Inhaber sollen sich jeweils 50 USDC teilen, falls MEXC die Gelder freigibt. Eine weitere Million Dollar will White Whale an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.
— The White Whale (@TheWhiteWhaleHL) August 24, 2025
„Was für eine Überprüfung dauert 12 Monate – ohne ein einziges Update, Dokument oder eine Anklage?“, fragt der Trader in einem X-Post.
MEXC verlangt Malaysia-Reise für Freigabe
Die Situation eskalierte weiter, als MEXC von dem Trader verlangte, für eine persönliche Verifizierung nach Malaysia zu reisen. Dies geschah trotz bereits abgeschlossener mehrfacher KYC-Verifizierungen, einschließlich Live-Video-Verifikation.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich bereits im März 2025, als Nutzer Pablo Ruiz über 2 Millionen Dollar gefrorene USDT-Bestände meldete. Auch er erhielt automatisierte Antworten mit einer 365-Tage-Überprüfungszeit.
Der White Whale behauptet, seine Gelder seien eingefroren worden, weil er profitabler als die externen Market Maker der Börse gewesen sei. „Mein einziger denkbarer Verstoß? Ich war zu profitabel“, so der Trader.
Die Krypto-Community beobachtet den Präzedenzfall mit Spannung. Sollte MEXC nachgeben, könnte dies andere betroffene Trader ermutigen, ähnliche Wege zu beschreiten.






