Robert Kiyosaki meldet sich nach der jüngsten Zinssenkung der US-Notenbank zurück und warnt vor einer neuen Runde der Geldmengenausweitung. Der „Rich Dad Poor Dad“-Autor sieht Bitcoin (BTC) und Silber als Schutz vor der drohenden Geldentwertung. Seine Prognose: Silber könnte bis 2026 auf 200 Dollar steigen.
- Kiyosaki bezeichnet Fed-Zinssenkung als Start der „Gelddruckmaschine“
- Silber-Preis soll von 20 auf 200 Dollar klettern
- Bitcoin und Ethereum als monetäre Alternativen empfohlen
LESSON # 9: How to get richer as the world economy crashes.
— Robert Kiyosaki (@theRealKiyosaki) December 17, 2025
The FED just let the world know their plans for the future.
The FED lowered interest rates…signaling QE (quantitative easing) or turning on the fake money printing press….What Larry Lepard calls “The Big Print” the…
Nach fünf Tagen Pause auf Social Media äußerte sich Robert Kiyosaki zur aktuellen Geldpolitik der Federal Reserve. Die Zinssenkung interpretiert der Bestsellerautor als klares Signal für eine Rückkehr zur quantitativen Lockerung. Kiyosaki spricht von einer „gefälschten Gelddruckmaschine“, die erneut angeworfen werde.
Die Konsequenz dieser Geldpolitik sei eindeutig, so Kiyosaki. Wenn die Liquidität schneller wächst als die reale Wirtschaftsleistung, entstehe Inflationsdruck. Dieser treffe zunächst die täglichen Ausgaben der Verbraucher, später dann die Vermögenspreise. Fiat-Währungen verlören an Kaufkraft.
Sofortige Reaktion mit Silberkauf
Unmittelbar nach der Fed-Entscheidung handelte Kiyosaki konsequent. Er stockte seine Position in physischem Silber auf. Dabei gehe es ihm nicht um zusätzliches Exposure, sondern um Schutz vor dem Transfer von Kaufkraft weg von Sparern, wie er betont.
Der „Rich Dad Poor Dad„-Autor sieht in der aktuellen Geldpolitik einen systematischen Angriff auf klassische Sparer. Nur harte Assets könnten den Schock abfedern, den die Geldmengenausweitung verursache.
Silber auf 200 Dollar bis 2026?
Kiyosakis Silber-Prognose fällt äußerst bullish aus. Das Edelmetall notierte 2024 noch bei etwa 20 Dollar je Unze. Bei beschleunigter monetärer Expansion rechnet Kiyosaki mit einem Anstieg auf 200 Dollar bis 2026. Das entspräche einer Verzehnfachung des aktuellen Niveaus.
Doch Silber steht nicht allein im Fokus. Bitcoin und Ethereum ordnet Kiyosaki in dieselbe Kategorie ein. Entscheidend dabei: Er betrachtet die Kryptowährungen nicht als Tech-Investments, sondern als monetäre Alternativen zum bestehenden Finanzsystem.
Bitcoin als Schutz vor Entwertung
Kiyosakis Strategie zielt nicht auf kurzfristige Kursgewinne ab. Vielmehr geht es um das Überleben von Vermögenswerten in einem System, das der Autor als fundamental instabil einstuft. Aggressive geldpolitische Lockerung werde Asset-Blasen schneller aufbauen als Einkommen wachsen könnten.
Seine Positionierung folgt einer klaren Logik: Dort investieren, wo die Geldentwertung hinfließt – nicht dort, wo sie Werte vernichtet. Bitcoin spielt in diesem Szenario eine zentrale Rolle als digitales Schutzasset gegen die monetäre Expansion der Zentralbanken.





