Kevin O'Leary: Ethereum "bricht unter Druck zusammen"

Gebühren-Debatte

Kevin O’Leary: Ethereum „bricht unter Druck zusammen“

Kevin O’Leary: Ethereum „bricht unter Druck zusammen“
Foto von Philip Romano

Der bekannte „Shark Tank“-Investor Kevin O’Leary sorgt mit drastischen Aussagen über Ethereum für Kontroversen. Er behauptet, das zweitgrößte Blockchain-Netzwerk „bricht unter Druck zusammen“ und verlangt über 1.000 Dollar Gebühren. Die Ethereum-Community widerspricht vehement.

  • O’Leary warnt vor Ethereum-Kollaps bei hoher Netzlast
  • Angeblich über 1.000 Dollar Transaktionsgebühren
  • Community korrigiert: Tatsächlich nur 22 Dollar Gas-Kosten

Over the weekend I witnessed something every crypto investor should pay attention to. Ethereum, the largest blockchain in the world, got congested and fees skyrocketed past $1,000 just to process small transactions. That’s like paying a thousand-dollar toll to drive on a one-lane… pic.twitter.com/m9o1sRUQE0

— Kevin O'Leary aka Mr. Wonderful (@kevinolearytv) October 16, 2025

Der kanadische Geschäftsmann Kevin O’Leary hat das Ethereum-Netzwerk scharf kritisiert. Der TV-Star behauptet, die Blockchain zeige unter realer Belastung massive Schwächen. „Seit über einem Jahrzehnt reden wir davon, on-chain zu gehen. Jetzt, wo echte Akzeptanz endlich stattfindet, zeigen sich die Risse“, so O’Leary.

Der Investor konkretisierte seine Warnung mit drastischen Zahlen. Das Netzwerk sei überlastet gewesen, wobei die Gebühren auf über 1.000 Dollar gestiegen seien. „Das ist, als würde man einen Tausend-Dollar-Zoll zahlen, um auf einer einspurigen Autobahn zu fahren“, spottete der Shark-Tank-Host.

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Ethereum-Community widerspricht massiv

Die Reaktion aus der Ethereum-Community ließ nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Mitglieder wiesen die Darstellung als massive Übertreibung zurück. Die tatsächlichen Gas-Kosten hätten lediglich 22 Dollar für einen einfachen Swap betragen, und das auch nur für etwa eine Stunde.

Adriano Feria, einflussreiches Community-Mitglied, stellte O’Learys Analyse grundsätzlich infrage. „O’Learys Sichtweise ist, als würde man sagen, Flugzeugräder seien zu klein. Stimmt zwar, verfehlt aber komplett den Punkt“, erklärte Feria. Ethereum sei die finale Settlement-Ebene für die On-Chain-Wirtschaft, fokussiert auf Sicherheit, Neutralität und Überprüfbarkeit.

Einige Experten wiesen darauf hin, dass das Layer-1-Netzwerk gar nicht für Retail-Traffic konzipiert sei. Die Architektur ziele auf institutionelle Transaktionen und finale Abwicklungen ab, weniger auf Massentransaktionen von Kleinanlegern.

O’Leary setzt auf Bitcoin-Ethereum-Duo

Trotz seiner Kritik kündigte O’Leary an, sich ausschließlich auf Bitcoin und Ethereum zu konzentrieren. Altcoins lehnt der Investor kategorisch ab. Der Kanadier ist überzeugt, dass diese beiden Kryptowährungen allein 90 Prozent der gesamten Krypto-Exposition bieten.

Die Kontroverse zeigt die anhaltende Debatte über Ethereums Skalierbarkeit. Während Kritiker auf Netzwerküberlastungen hinweisen, betonen Befürworter die strategische Rolle als Settlement-Layer. Die tatsächlichen Gebühren lagen deutlich unter O’Learys Behauptung, dennoch bleibt die Frage nach der Massentauglichkeit offen.

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