JPMorgan bestätigt: Stablecoins überholen Visa und Mastercard

Krypto-Revolution

JPMorgan bestätigt: Stablecoins überholen Visa und Mastercard

JPMorgan bestätigt: Stablecoins überholen Visa und Mastercard

Stablecoins haben 2024 ein Transaktionsvolumen von über 27 Billionen Dollar verarbeitet und damit die Zahlungsriesen Visa und Mastercard übertroffen. JPMorgan sieht eine zunehmende Verschmelzung zwischen digitalen Assets und traditionellen Finanzdienstleistungen, warnt jedoch vor übertriebenen Erwartungen.

  • Stablecoins verarbeiten 27 Billionen Dollar Volumen in 2024
  • Goldman Sachs und Bank of New York Mellon tokenisieren Geldmarktfonds
  • JPMorgan erwartet bis 2028 nur 500 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung

Die Wall Street erlebt einen beispiellosen Wandel. Stablecoins – digitale Token, die an Fiatwährungen wie den US-Dollar gekoppelt sind – haben erstmals das kombinierte Transaktionsvolumen der Kreditkartenriesen Visa und Mastercard übertroffen.

Laut einem Bloomberg-Bericht der JPMorgan-Strategen signalisiert dies eine „wachsende Konvergenz zwischen digitalen Assets und traditionellen Finanzdienstleistungen“. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 27 Billionen Dollar flossen 2024 durch Stablecoin-Netzwerke.

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Goldman Sachs treibt Tokenisierung voran

Ein wegweisender Deal zwischen Goldman Sachs und der Bank of New York Mellon verdeutlicht diese Entwicklung. Die beiden Finanzgiganten tokenisieren gemeinsam Anteile von Geldmarktfonds – ein „bedeutender Sprung nach vorn“ für den über 7 Billionen Dollar schweren Geldmarktfonds-Sektor, so JPMorgan.

Die Tokenisierung verspricht höhere Liquidität und Effizienz, ohne dabei regulatorische Schutzmaßnahmen wie die 2a-7-Regel zu gefährden. Visa, Mastercard und PayPal haben bereits Stablecoins für Zahlungsabwicklungen adaptiert.

JPMorgan bremst Euphorie trotz eigener Blockchain-Projekte

Trotz der beeindruckenden Zahlen bleibt JPMorgan vorsichtig. Während einige Analysten Stablecoins zu einer Billionen-Dollar-Anlageklasse hochrechnen, erwartet die Bank nur ein moderateres Wachstum auf 500 Milliarden Dollar bis 2028.

Die Begründung: regulatorische Hürden und geopolitische Komplexitäten. Dennoch treibt JPMorgan selbst die Blockchain-Revolution voran. Über die hauseigene Kinexys-Einheit wurde JPMD entwickelt – ein tokenisiertes Einlagenprogramm auf Coinbases Base-Chain für institutionelle Kunden.

Das Tokenized Collateral Network (TCN) ermöglicht es, reale Assets als blockchain-basierte Sicherheiten zu verwenden. „Tokenisierung bringt Wall Street-Infrastruktur in breitere Märkte“, erklären die JPMorgan-Analysten in ihrem Bericht.

Globale Institutionen nutzen bereits tokenisierte US-Staatsanleihen für vereinfachten Dollar-Zugang. Blackrock und Franklin Templeton bieten tokenisierte Geldmarktfonds an. Der US-Senat schuf 2025 mit dem GENIUS Act eine klarere rechtliche Grundlage für digitale Assets.

Die Krypto-Revolution hat die traditionellen Finanzmärkte erreicht – auch wenn JPMorgan zur Besonnenheit mahnt.

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