Japans Finanzminister Katsunobu Kato hat Kryptowährungen offiziell als Diversifikationsmittel für Portfolios empfohlen. Gleichzeitig plant die Regierung eine drastische Senkung der Bitcoin-Steuer von 55 auf 20 Prozent. Die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt bereitet damit eine Krypto-Revolution vor.
- Bitcoin-Steuer sinkt von 55% auf 20% – größte Steuerreform Japans
- Finanzminister erklärt Krypto zum Portfolio-Standard
- Metaplanet mit 2 Milliarden Dollar Bitcoin nun im FTSE-Index
JAPAN'S FINANCE MINISTER: Crypto assets can be part of diversified investments.
— André Dragosch, PhD⚡ (@Andre_Dragosch) August 25, 2025
SBR in Japan incoming? 🇯🇵 pic.twitter.com/V41Xd4hEPe
Die Regierungspartei LDP hat bereits konkrete Schritte für die Krypto-Reform angekündigt. Aktuell werden Kryptowährungsgewinne mit progressiven Steuersätzen von bis zu 55 Prozent besteuert.
Das neue Flat-Tax-System würde die Belastung auf rund 20 Prozent senken. Diese Änderung könnte den japanischen Krypto-Markt massiv ankurbeln.
Insider-Trading-Regeln für Bitcoin geplant
Zusätzlich zur Steuerreform will die LDP Insider-Trading-Regeln nach Aktienmarkt-Vorbild einführen. Diese sollen unseriöse Akteure daran hindern, von Insiderinformationen wie Token-Listings oder Protokoll-Änderungen zu profitieren.
Japan entwickelte sich nach mehreren großen Hacks zu einem der am stärksten regulierten Krypto-Märkte weltweit. Unter Ex-Premier Fumio Kishida schwenkte die Partei jedoch um und embracte Web3-Technologien.
Metaplanet steigt in FTSE-Index auf
Unterdessen wurde Metaplanet, Japans größter Corporate-Bitcoin-Holder, in den FTSE Japan Index aufgenommen. CEO Simon Gerovich meldete zusätzliche Bitcoin-Käufe im Wert von 11,7 Millionen Dollar.
Das Unternehmen hält damit Bitcoin im Wert von knapp 2 Milliarden Dollar. Die Aufnahme in den marktkapitalisierungsgewichteten Index unterstreicht die wachsende Akzeptanz von Bitcoin-Treasury-Strategien in Japan.
Finanzminister Kato betonte, dass Kryptowährungen trotz ihrer Volatilität „Teil diversifizierter Investments“ sein könnten – sofern ein angemessener regulatorischer Rahmen geschaffen werde.



