Der BlackRock Bitcoin ETF gerät unter starken Verkaufsdruck, nachdem Anleger innerhalb von fünf Tagen Kapital in Milliardenhöhe aus dem IBIT-Fonds abgezogen haben. Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der der Bitcoin-Kurs auf ein Siebenmonatstief gefallen ist. Die Kombination aus Marktunsicherheit und massiven Abflüssen sorgt für erhebliche Spannung unter Kryptoanlegern.
- IBIT meldet Rekordabflüsse in Höhe von 523 Mio. USD
- Bitcoin fällt auf 89 000 USD und rutscht YTD ins Minus
- Weitere Bitcoin-ETFs verzeichnen teils deutliche Abflüsse
$IBIT had worst day of outflows ever yesterday about half a billion. Ugly stretch, although YTD flows still at an astronomical +$25b (6th overall). All told $3.3b in total outflows past month from btc ETFs, which is 3.5% of aum. pic.twitter.com/lhTMIu1H8B
— Eric Balchunas (@EricBalchunas) November 19, 2025
Abflüsse treffen den Markt hart
Der BlackRock-ETF IBIT verlor laut Daten von Farside Investors innerhalb von fünf Handelstagen mehr als 1,4 Mrd. US-Dollar. Allein am Dienstag flossen rekordhohe 523 Mio. USD ab. Laut Bloomberg-Analyst Eric Balchunas sei dies „der schlechteste Tag der IBIT-Historie“, auch wenn die jährlichen Zuflüsse insgesamt weiterhin außergewöhnlich hoch bleiben.
Bitcoin rutscht auf neues Tief
Der rapide Mittelabfluss fällt mit einem deutlichen Kursrückgang zusammen. Bitcoin notierte am Mittwoch bei rund 89 200 USD und damit mehr als vier Prozent im Tagesverlust. Die Kryptowährung liegt nun wieder im negativen Bereich des Jahresverlaufs, nur sechs Wochen nach ihrem Rekordhoch über 126 000 USD.
Wie reagieren Anleger auf die ETF-Schwäche?
Auch andere Bitcoin-ETFs zeigen Schwäche. Der Fidelity-Fonds FBTC verzeichnete Abflüsse von 266 Mio. USD, der GBTC weitere 146 Mio. USD. Gleichzeitig steigen die Zuflüsse in Solana-Produkte, insbesondere in den Bitwise Solana Staking ETF (BSOL), der seit seinem Start täglich Mittelzuflüsse meldet.
Strategen warnen vor weiterer Volatilität
Das Marktumfeld bleibt angespannt, da makroökonomische Faktoren wie Rezessionssorgen, Jobdaten und Handelskonflikte als Belastung wirken. Viele Analysten sehen die jüngsten ETF-Abflüsse als Zeichen einer deutlichen Stimmungseintrübung, die sich kurzfristig noch verstärken könnte





