Die Krypto-Börse Gemini der Winklevoss-Zwillinge hat ihr geplantes Emissionsvolumen drastisch von ursprünglich 317 auf jetzt 433 Millionen Dollar angehoben und peilt eine Bewertung von über 3 Milliarden Dollar an. Der Börsengang soll bereits am Donnerstag erfolgen.
- Gemini erhöht IPO-Preisspanne von 17-19 auf 24-26 Dollar pro Aktie
- Nasdaq investiert 50 Millionen Dollar in Private Placement
- Nettoverluste stiegen auf 282,5 Millionen Dollar in den ersten sechs Monaten

Die von Cameron und Tyler Winklevoss gegründete Krypto-Börse profitiert vom anhaltenden Interesse institutioneller Anleger an Krypto-Unternehmen. Die ursprüngliche Preisspanne wurde um fast 40 Prozent nach oben korrigiert.
Nasdaq steigt als strategischer Partner ein
Die Nasdaq-Börse selbst wird 2,11 Millionen Aktien im Rahmen einer 50-Millionen-Dollar-Privatplatzierung erwerben, was das Vertrauen institutioneller Akteure in das Geschäftsmodell unterstreicht. Das Unternehmen wird unter dem Ticker-Symbol „GEMI“ gehandelt.
Gemini reiht sich damit in eine wachsende Liste von Krypto-Unternehmen ein, die 2024 an die Börse gehen. Nach Coinbase als erster Krypto-Börse im S&P 500 und Bullish, deren Aktien sich am Debüt-Tag mehr als verdoppelten, wird Gemini die dritte öffentlich gehandelte Krypto-Börse.
Gemini kämpft mit steigenden Verlusten
Trotz des IPO-Erfolgs zeigen die Geschäftszahlen ein gemischtes Bild. Die Nettoverluste stiegen in den ersten sechs Monaten 2025 auf 282,5 Millionen Dollar bei Umsätzen von nur 67,9 Millionen Dollar. Das Handelsvolumen konnte jedoch um fast 50 Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar zulegen.
Die Trump-Administration hat mit ihrer krypto-freundlichen Haltung zusätzlichen Rückenwind für digitale Asset-Unternehmen geschaffen. Konkurrent Kraken soll bereits eine neue Finanzierungsrunde über 500 Millionen Dollar bei einer 15-Milliarden-Bewertung anstreben.



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