US-amerikanische Banken haben zwischen 2020 und 2024 insgesamt 312 Milliarden Dollar für chinesische Geldwäscher bewegt, die eng mit mexikanischen Drogenkartellen zusammenarbeiten. Ein neuer FinCEN-Bericht deckt das wahre Ausmaß der Geldwäsche auf – während Kryptowährungen weiter zu Unrecht beschuldigt werden.
- US-Banken bewegten 312 Milliarden Dollar Drogengeld in vier Jahren
- Chinesische Netzwerke arbeiten eng mit mexikanischen Kartellen zusammen
- Krypto-Anteil an globaler Geldwäsche liegt unter einem Prozent

FinCEN enthüllt Milliarden-Geldwäsche
Die US Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) analysierte über 137.000 Bank Secrecy Act-Berichte aus den Jahren 2020 bis 2024. Das erschreckende Ergebnis: Durchschnittlich 62 Milliarden Dollar pro Jahr flossen über das US-Bankensystem von chinesischen Geldwäschern.
Die chinesischen Geldwäsche-Netzwerke haben dabei eine perfekte Symbiose mit mexikanischen Drogenkartellen entwickelt. Während die Kartelle ihre US-Dollar-Drogenerlöse waschen müssen, benötigen chinesische Banden amerikanische Währung, um Chinas strenge Devisenkontrollgesetze zu umgehen.
Krypto wird zu Unrecht beschuldigt
„Diese Netzwerke waschen Erlöse für mexikanische Drogenkartelle und sind in andere bedeutende, unterirdische Geldbewegungssysteme in den USA und weltweit verwickelt“, erklärte FinCEN-Direktorin Andrea Gacki.
Neben der Drogengeld-Wäsche sind chinesische Banden auch in Menschenhandel, Gesundheitsbetrug und Immobiliengeldwäsche verwickelt – letztere mit verdächtigen Transaktionen von 53,7 Milliarden Dollar.
Trotz dieser erdrückenden Beweise gegen traditionelle Banken zeigt Senator Elizabeth Warren weiter mit dem Finger auf Kryptowährungen. „Kriminelle wenden sich zunehmend Kryptowährungen zu, um Geldwäsche zu ermöglichen“, behauptete sie kürzlich.
Zahlen sprechen andere Sprache
How can this be…
— Nate Geraci (@NateGeraci) August 28, 2025
I was told this only happens in crypto. pic.twitter.com/uukr5vKH7g
Die Realität sieht anders aus: Laut UN Office on Drugs and Crime werden jährlich über zwei Billionen Dollar global gewaschen. Der gesamte illegale Krypto-Umsatz der letzten fünf Jahre betrug hingegen nur 189 Milliarden Dollar.
„Illegale Aktivitäten machen nur einen winzigen Bruchteil des Krypto-Ökosystems aus. Wir schätzen, dass es weniger als ein Prozent des gesamten Krypto-Volumens ist“.
Die FinCEN-Erkenntnisse enthüllen ein weit verbreitetes Muster: Unterirdische Banknetzwerke funktionieren als Schatten-Finanzsystem für organisierte Kriminalität weltweit – direkt an den Nahtstellen traditioneller Bankensysteme.



