Bitcoin erlebt 2025 ein enttäuschendes Jahr und underperformt massiv gegenüber Aktien. Jurrien Timmer, Global-Macro-Chef bei Fidelity Investments, sieht die führende Kryptowährung als „einsamen Verlierer“ und warnt vor einem möglichen Zyklusende. Die technische Analyse deutet auf eine reife Bullenphase hin.
- Bitcoin fällt unter wichtigen Aufwärtstrend
- Fidelity-Analyst sieht Bitcoin als Performance-Verlierer 2024
- 4-Jahres-Zyklus könnte vor dem Ende stehen
For now, the market is approaching year-end with strong earnings momentum, a better sentiment backdrop following the palate-cleansing of speculative excesses, an accommodative Fed, and a quiet bond and currency market. It’s not a bad way to end the year!
— Jurrien Timmer (@TimmerFidelity) December 11, 2025
Bitcoin: fun with math… pic.twitter.com/KmCYn9Crfi
Jurrien Timmer, Leiter des Global-Macro-Bereichs bei Fidelity Investments, hat Bitcoin eine vernichtende Analyse ausgestellt. „Bitcoin war in diesem Jahr der einsame Verlierer in Bezug auf die Performance“, erklärte Timmer in einem aktuellen Social-Media-Beitrag. Während Aktienmärkte von starken Unternehmensgewinnen und einer akkommodierenden Fed profitieren, bleibt die führende Kryptowährung zurück.
Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung der Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Was lange als Rückenwind galt, könnte sich nun ins Gegenteil verkehren. „Was weithin als Rückenwind durch Bitcoin-Treasury-Unternehmen angesehen wurde, die eine Bitcoin-Rendite bieten, hat sich möglicherweise zu einem Gegenwind entwickelt“, so der Fidelity-Analyst.
Technische Analyse signalisiert Schwäche
Die technische Chartanalyse zeichnet ein düsteres Bild für Bitcoin. Die Kryptowährung ist unter einen entscheidenden Aufwärtstrend gefallen, was auf nachlassende Momentum-Kraft hindeutet. Dies wirft fundamentale Fragen zum aktuellen Marktzyklus auf.
Timmer verweist auf die Wellenstruktur des Bitcoin-Netzwerks. „Die jüngste Bullenphase seit rund 16.000 US-Dollar im Jahr 2022 wirkt ziemlich ausgereift“, analysiert er. Seit 2010 zeigen aufeinanderfolgende Zyklen ein klares Muster: Die Ausschläge werden kleiner, die Dauer länger. Jeder Bitcoin-Zyklus verlangsamt sich zunehmend.
Makroökonomisches Umfeld nutzt Bitcoin nicht
Das makroökonomische Umfeld könnte kaum besser sein für Risiko-Assets. Unternehmensgewinne übertreffen die Erwartungen deutlich, die Federal Reserve senkt die Zinsen und fördert damit Investitionen. Dennoch profitiert Bitcoin nicht von diesen günstigen Rahmenbedingungen.
Die Zinssenkungen sollten eigentlich Kapital in alternative Anlagen wie Kryptowährungen lenken. Stattdessen underperformt Bitcoin weiterhin gegen traditionelle Aktien. Hinzu kommt die geringe Volatilität in Anleihen- und Devisenmärkten, die die Dringlichkeit für Bitcoin als Absicherung reduziert.
Die zentrale Frage bleibt: Steht der legendäre 4-Jahres-Zyklus vor seinem Ende? Timmer liefert keine definitive Antwort, doch seine Analyse lässt wenig Raum für Optimismus. Bitcoin steht an einem kritischen Wendepunkt.





