Die Europäische Zentralbank peilt Mitte 2029 als Starttermin für den digitalen Euro an. Das digitale Zentralbankgeld soll als elektronisches Bargeld für den täglichen Zahlungsverkehr in der gesamten Eurozone fungieren. EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone bestätigte diese Zeitplanung offiziell.
- Digitaler Euro soll Mitte 2029 starten
- Elektronische Version von Bargeld für Alltag geplant
- 130 Länder weltweit entwickeln bereits digitale Währungen
Die Europäische Zentralbank macht Ernst mit ihren Plänen für eine digitale Version des Euro. EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone bestätigte jüngst den anvisierten Starttermin für Mitte 2029.
Das geplante Zentralbankgeld soll als digitales Pendant zu physischem Bargeld dienen. Verbraucher in allen 20 Euroländern könnten dann ihre täglichen Einkäufe elektronisch abwickeln.
Wie weit ist die EZB-Entwicklung?
Ende 2023 startete die EZB bereits die Vorbereitungsphase für den digitalen Euro. Dabei stehen technische Entwicklung und EU-weite Gesetzgebung im Fokus.
Besonders Datenschutz und Geldwäschebekämpfung müssen dabei berücksichtigt werden. Laufende Konsultationen sollen bis 2026 das endgültige Design festlegen.
Globaler CBDC-Trend nimmt Fahrt auf
Weltweit arbeiten über 130 Länder an eigenen digitalen Zentralbankwährungen. China ging mit dem digitalen Yuan bereits 2020 voran und verzeichnet mittlerweile Transaktionen in Milliardenhöhe.
Die Entwicklung spiegelt den globalen Wandel zu digitalen Zahlungsmethoden wider. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von Bargeld kontinuierlich ab.
Der digitale Euro könnte das Zahlungsverhalten in Europa grundlegend verändern. Allerdings bleibt abzuwarten, wie Verbraucher die neue digitale Währung tatsächlich annehmen werden.






