Ex-IMF-Ökonom: "Ich will, dass Bitcoin auf Null fällt"

Brutale Abrechnung

Ex-IMF-Ökonom: „Ich will, dass Bitcoin auf Null fällt“

Ex-IMF-Ökonom: „Ich will, dass Bitcoin auf Null fällt“

Mark Dow, der Hedge-Fonds-Manager, der 2017 das Bitcoin-Top erfolgreich geshortet hat, sorgt mit drastischen Aussagen für Aufsehen. Er wünscht sich den totalen Kollaps der Kryptowährung – um die „Betrüger“ zu bestrafen.

  • Mark Dow fordert Bitcoin-Crash auf null
  • Hedge-Fonds-Manager will „Grifter“ zur Rechenschaft ziehen
  • Dow schloss legendären Short 2018 bei 3.200 Dollar

I want bitcoin to go to zero and I want all the grifters who pumped this to rubes on the back of moronic fearmongering of monetary policy and promises of generational wealth to be fully invested as it happens. Thank you for your attention to this matter.

— Dow (@mark_dow) February 4, 2026

Mark Dow lässt kein gutes Haar an der Krypto-Industrie. Der ehemalige IWF-Ökonom und Makro-Trader, der durch seinen erfolgreichen Bitcoin-Short im Dezember 2017 bekannt wurde, hat nun seine bislang härteste Kritik geäußert.

„Ich will, dass Bitcoin auf null fällt“, erklärte Dow unmissverständlich. Und er fügte hinzu: „Ich will, dass alle Betrüger, die das Naiven mit idiotischer Angstmacherei vor der Geldpolitik und Versprechen von generationellem Reichtum aufgeschwatzt haben, voll investiert sind, wenn es passiert.“

Legendärer Short von 2017

Dow erlangte Berühmtheit, als er im Dezember 2017 öffentlich verkündete, Bitcoin zu shorten. Damals argumentierte er, der Preis sei „zufällig“ geworden und von jeder Realität abgekoppelt.

Die Einführung der CME-Futures lieferte laut Dow den Auslöser für das Platzen der Blase. Erstmals konnten institutionelle Investoren gezielt gegen die Kryptowährung wetten. Im Dezember 2018, exakt ein Jahr später, schloss Dow seine Position nahe dem absoluten Tiefpunkt bei rund 3.200 Dollar. „Ich bin fertig. Ich will nicht versuchen, das Ding auf null zu reiten“, sagte er damals.

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Permabär seit über einem Jahrzehnt

Allerdings sollte man Dows Einschätzungen mit Vorsicht genießen. Der Hedge-Fonds-Manager ist seit über zehn Jahren ein bekennender Bitcoin-Pessimist. Kritiker werfen ihm vor, sein erfolgreicher Trade von 2017 könnte reines Glück gewesen sein.

Besonders pikant: In einem alten Tweet bezeichnete Dow Bitcoin als „Steuer auf paranoide Dummheit“. Seit dieser Äußerung ist die weltweit größte Kryptowährung allerdings um 133.000 Prozent gestiegen.

Die Frage bleibt: Ist Dow ein visionärer Analyst oder lediglich eine kaputte Uhr, die zweimal am Tag richtig geht? Die Märkte werden es zeigen.

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