Nouriel Roubini, bekannt als ‚Dr. Doom‘, prophezeit der Kryptowährungsbranche ein katastrophales Ende. Der renommierte Ökonom sieht selbst unter der kryptofreundlichsten US-Regierung aller Zeiten keine Zukunft für Bitcoin und Co. – der Markt ist bereits um 35 Prozent eingebrochen.
- Bitcoin fällt trotz Pro-Krypto-Regierung auf tiefsten Stand seit November 2024
- Gold steigt um 60 Prozent, während BTC um 6 Prozent verliert
- Roubini: Einzige Innovation in 17 Jahren sind Stablecoins
The Coming Crypto Apocalypse by Nouriel Roubini @ProSyn https://t.co/beoEXm4Bd0
— Nouriel Roubini (@Nouriel) February 3, 2026
Der Crash kommt überraschend. Vor einem Jahr prophezeiten Krypto-Evangelisten noch Kursziele von 200.000 US-Dollar für Bitcoin. Die neue US-Regierung sollte durch Deregulierung eine goldene Ära einläuten.
Die Realität sieht anders aus.
Bitcoin als gescheitertes Wertaufbewahrungsmittel
Roubini vergleicht die Performance von Bitcoin mit Gold. Während das Edelmetall inmitten geopolitischer Spannungen und Handelskonflikten um über 60 Prozent zulegte, verlor Bitcoin 6 Prozent. „Jedes Mal, wenn Gold aufgrund von Handels- oder geopolitischen Turbulenzen im vergangenen Jahr gestiegen ist, ist Bitcoin stark gefallen“, schreibt Roubini. „Es ist kein Hedge, sondern ein Weg, um Risiko zu hebeln.“
Stand Februar 2026 notiert Bitcoin 35 Prozent unter seinem Oktober-Höchststand. Am Dienstag erreichte die Kryptowährung den niedrigsten Level seit November 2024.
Krypto als Zahlungsmittel komplett gescheitert?
Der Ökonom geht hart ins Gericht mit der gesamten Branche. Seine Kritik: Bitcoin versagt als Recheneinheit, als Zahlungsmittel und als Wertaufbewahrung. Die Bezeichnung als Währung sei „schon immer Unfug“ gewesen.
Roubini sieht nur eine einzige nennenswerte Innovation in 17 Jahren Krypto-Entwicklung: den Stablecoin. Echte dezentralisierte Finanzsysteme (DeFi) würden niemals skalieren, da keine Regierung die dafür notwendige Anonymität zulassen werde.
Das Ende eines gescheiterten Experiments
„Die Zukunft des Geldes wird eine schrittweise Evolution sein, die von verbesserten traditionellen Ledgern angeführt wird“, so Roubinis Fazit. Die einzige Killer-App der Kryptobranche bleibe die Nutzung für kriminelle Aktivitäten und Korruption.
Die Märkte scheinen ihm vorerst recht zu geben. Trotz massiver politischer Unterstützung bleibt die erhoffte Trendwende aus. Anleger fliehen in sichere Häfen wie Gold – Bitcoin gehört nicht dazu.






