Der einflussreiche Krypto-Trader „DonAlt“ sieht den Markt vor einem Aufschwung, warnt jedoch vor den Risiken der US-Wirtschaftspolitik. Derselbe Analyst hatte bereits XRP’s 700-Prozent-Rally korrekt vorhergesagt. Die aktuellen Jobdaten und Inflationssorgen könnten jedoch zum Stolperstein werden.
- Star-Trader prognostiziert Markt-Rally trotz schwacher US-Konjunkturdaten
- Stagflation-Szenario bedroht optimistische Prognosen für Krypto und Aktien
- Nvidia bereits 10 Prozent im Minus – kleine Caps unter Druck
My general view on the market is it's poised to go up
— DonAlt (@CryptoDonAlt) September 8, 2025
The only way in my mind in which it doesn't is if something in the US properly breaks
Just need to pray that the US admin might be dumb enough to break something but not dumb enough to keep it broken
Der Krypto-Trader „DonAlt“ sorgt erneut für Aufmerksamkeit mit seiner neuesten Markteinschätzung. Vor über einem Jahr sagte er XRP’s spektakulären Anstieg von unter 0,70 Dollar voraus – die digitale Währung legte anschließend um 700 Prozent zu.
Jetzt blickt der einflussreiche Analyst auf den Gesamtmarkt. Seine Prognose: deutliche Kurssteigerungen sind möglich, allerdings nur unter einer entscheidenden Bedingung.
Schwache Jobdaten schüren Stagflations-Ängste
Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten zeichnen ein beunruhigendes Bild. Statt der erwarteten 75.000 neuen Stellen entstanden lediglich 22.000 Jobs.
Noch dramatischer: Die Juni-Zahlen wurden derart stark nach unten korrigiert, dass aus einem vermeintlichen Stellenzuwachs ein Nettoverlust von 13.000 Arbeitsplätzen wurde.
Diese Entwicklung verstärkt die Sorgen vor einer Stagflation. Dabei steigen die Preise weiter, während die Wirtschaft abkühlt – ein toxisches Gemisch für Unternehmen und Anleger.
Tech-Sektor bereits unter Druck
Die Märkte zeigen bereits erste Risse. Nvidia verlor seit Ende August fast 10 Prozent an Wert. Small Caps kämpfen ebenfalls mit schwachem Sentiment.
Einzig Broadcom konnte mit starken Quartalszahlen positive Akzente setzen. Dennoch herrscht insgesamt wenig Risikoappetit unter den Investoren.
Wird „schlechte Nachricht zur guten Nachricht“?
DonAlt warnt vor der typischen Anleger-Reaktion. Oft führen schwache Wirtschaftsdaten zunächst zu Kursgewinnen, da Investoren auf lockerere Geldpolitik hoffen.
Diese anfängliche Euphorie weicht jedoch schnell nüchterneren Bewertungen. Höhere Kosten bei sinkender Nachfrage bedeuten schwächere Unternehmensgewinne.
Der Trader macht seine bullische These von einem entscheidenden Faktor abhängig: Die USA dürfen keine Politik betreiben, die nicht schnell korrigierbar ist. Nur dann sieht er Potenzial für deutliche Marktgewinne.






