Der frühere CEO von Terraform Labs, Do Kwon, hat sich vor einem US-Gericht schuldig bekannt. Die von ihm initiierten Betrugsmaschen führten zu Verlusten von über 40 Milliarden US-Dollar für Anleger weltweit. Nun droht ihm eine lange Haftstrafe.
- Schuldeingeständnis in Milliardenbetrugsfall
- Zusammenbruch von UST und LUNA 2022
- Urteil im Dezember 2025 erwartet

Einer der größten Kryptoskandale
Laut der Staatsanwaltschaft des Southern District of New York hat Do Kwon zwei Betrugsdelikte eingeräumt – darunter die Verschwörung zum Waren-, Wertpapier- und Drahtbetrug. Das von ihm aufgebaute Terraform-Ökosystem sollte mit innovativer Blockchain-Technologie eine dezentrale Finanzwelt schaffen. In der Realität wurden Anleger über die Funktionsweise der Produkte massiv getäuscht.
TerraUSD und LUNA im Fokus
Das 2018 gegründete Unternehmen brachte mit dem „Terra Protocol“ algorithmische Stablecoins auf den Markt. Der bekannteste, TerraUSD (UST), sollte jederzeit im Verhältnis 1:1 gegen die Kryptowährung LUNA tauschbar sein. Tatsächlich manipulierte Terraform interne Systeme und verschleierte schon 2021 beginnende Probleme mit der Dollarbindung.
Milliardenverluste und Flucht
Anfang 2022 erreichte der Marktwert von UST und LUNA zusammen über 50 Milliarden US-Dollar. Doch im Mai desselben Jahres brach das System endgültig zusammen. Innerhalb weniger Tage verloren Investoren über 40 Milliarden US-Dollar. Kwon floh, wurde per Interpol-Fahndung gesucht und im März 2023 in Europa mit gefälschtem Pass festgenommen.
Urteil steht bevor
Kwon erklärte vor US-Richter Paul A. Engelmayer, die Vorwürfe zu akzeptieren. Neben einer möglichen Haftstrafe muss er 19 Millionen US-Dollar aus illegalen Gewinnen abgeben. Das Strafmaß soll am 11. Dezember 2025 verkündet werden – der Kryptomarkt blickt gespannt auf diesen Termin






