Binance hat den 34. quartalsweisen Token-Burn durchgeführt und dabei 1,37 Millionen BNB im Wert von 1,27 Milliarden Dollar aus dem Verkehr gezogen. Gründer Changpeng Zhao feiert den Meilenstein – während der BNB-Kurs überraschend ins Minus rutscht.
- 1,37 Millionen BNB-Token unwiderruflich vernichtet
- Burn-Wert beträgt 1,27 Milliarden US-Dollar
- BNB-Kurs fällt trotz Deflations-Offensive um 0,6 Prozent
.@grok what's 1.37m BNB in USD? https://t.co/0nTkXtnWXg
— CZ 🔶 BNB (@cz_binance) January 15, 2026
Die Krypto-Community blickt gebannt auf Binance. Am 15. Januar 2026 hat die weltweit größte Krypto-Börse ihren 34. quartalsweisen Token-Burn abgeschlossen. Dabei wanderten 1,37 Millionen BNB-Token ins digitale Nirwana – unwiderruflich gelöscht, für immer verloren.
Milliarden-Burn: CZ zeigt sich stolz
Binance-Gründer Changpeng Zhao meldete sich umgehend zu Wort. In einem Post auf X fragte er rhetorisch nach dem Dollar-Gegenwert des Burns – eine selbstbewusste Anspielung auf die schiere Größenordnung der Aktion. Der vernichtete Token-Bestand hatte zum Zeitpunkt des Burns einen Marktwert von über 1,27 Milliarden US-Dollar.
Die BNB Chain führt diese Verbrennungen automatisiert durch. Ziel ist es, das Angebot kontinuierlich zu verknappen und so den Wert für bestehende Token-Holder zu steigern. Die vernichteten Token landen in einer sogenannten Black-Hole-Adresse, aus der sie niemals wieder abgerufen werden können.
BNB-Supply schrumpft auf 136,3 Millionen Token
Nach 34 aufeinanderfolgenden Quartals-Burns ist die zirkulierende BNB-Menge auf 136.361.374,34 Token geschrumpft. Die Deflations-Strategie zeigt Wirkung: Weniger Token im Umlauf sollen theoretisch zu steigender Nachfrage und höheren Kursen führen.
Kurs reagiert negativ – Anleger irritiert
Doch die Realität sieht anders aus. Trotz des massiven Token-Burns rutschte der BNB-Kurs am Tag der Vernichtung um 0,6 Prozent ins Minus. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert BNB bei 939 US-Dollar, wie Daten von CoinMarketCap zeigen.
Analysten sehen den kurzfristigen Rückgang gelassen. Die Burn-Mechanik entfalte ihre Wirkung langfristig, heißt es aus der Community. Mit jedem Quartal steige die Knappheit – und damit das Potenzial für deutliche Kursgewinne. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, bleibt abzuwarten.






