Coinbase meldet 19% mehr Behördenanfragen – USA dominiert

Krypto-Überwachung

Coinbase meldet 19% mehr Behördenanfragen – USA dominiert

Coinbase meldet 19% mehr Behördenanfragen – USA dominiert

Die US-Kryptobörse Coinbase verzeichnet einen massiven Anstieg bei Behördenanfragen. Laut aktuellem Transparenzbericht gingen 12.716 Anfragen ein – 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte kam von außerhalb der USA. Deutschland gehört zu den aktivsten Ländern.

  • 12.716 Behördenanfragen weltweit – 19% Anstieg gegenüber Vorjahr
  • 53% der Anfragen stammen von außerhalb der USA
  • Deutschland unter den Top 6 der anfragenden Nationen
Law enforcement requests received by Coinbase by country between October 2024 and September 2025
Quelle: Coinbase

Die Kryptobörse Coinbase hat am Montag ihren Jahrestransparenzbericht veröffentlicht. Die Zahlen zeigen: Behörden weltweit intensivieren ihre Ermittlungen im Krypto-Sektor. Zwischen Oktober 2024 und September 2025 erreichten die Börse 12.716 offizielle Anfragen von Strafverfolgungsbehörden.

Das entspricht einem Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Coinbase betont, dass die überwiegende Mehrheit der Anfragen im Zusammenhang mit strafrechtlichen Ermittlungen steht.

Internationale Behörden holen auf

Bemerkenswert: Erstmals stammen mehr als die Hälfte aller Anfragen von außerhalb der USA. Konkret kamen 53 Prozent der Behördenanfragen aus dem Ausland. Alleine sechs Länder sind für 80 Prozent aller weltweiten Anfragen verantwortlich: USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Australien.

Die USA bleiben mit 5.444 Anfragen weiterhin das aktivste einzelne Land. Dieser Spitzenwert hält seit 2022 an.

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Rechtliche Verpflichtung zur Datenherausgabe

Coinbase erläutert in dem Bericht, dass die Anfragen verschiedene rechtliche Instrumente umfassen. Dazu zählen Vorladungen, Gerichtsbeschlüsse, Durchsuchungsbefehle und andere formelle Rechtsprozesse. Die Börse betont, dass sie gesetzlich verpflichtet sei, auf rechtmäßige Anfragen zu reagieren.

Nutzern, die Bedenken bezüglich ihrer Finanzdatenprivatsphäre haben, teilt Coinbase mit, dass das Unternehmen eine Verpflichtung habe, auf gültige Anfragen zu antworten, sofern diese unter geltendem Recht rechtmäßig sind.

Enge Verbindungen zur US-Regierung

Die Nähe von Coinbase zur US-Regierung hat sich seit der Amtseinführung von Präsident Donald Trump verstärkt. CEO Brian Armstrong ist regelmäßiger Gast im Kapitol. Im Oktober nahm ein Unternehmensvertreter an einem Spendendinner im Weißen Haus teil.

Zudem kursieren Spekulationen über personelle Verflechtungen. Kevin Hassett, Wirtschaftsberater von Trump und ehemaliges Mitglied des Coinbase-Beirats, gilt laut Prognose-Plattform Polymarket als Favorit für die Nachfolge von Jerome Powell als Fed-Vorsitzender. Powells Amtszeit endet im Mai 2026. Die engere Zusammenarbeit zwischen der Krypto-Industrie und der Politik dürfte die Zahl der Behördenanfragen weiter beeinflussen.

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