Coinbase-Direktor Conor Grogan hat schockierende Zahlen über verlorene Ethereum-Token veröffentlicht. Demnach sind exakt 913.111 ETH durch Nutzerfehler für immer verschwunden – ein Gegenwert von 3,4 Milliarden Dollar. Die Summe entspricht 0,76 Prozent des gesamten ETH-Angebots.
- 913.111 ETH durch Nutzerfehler unwiderruflich verloren
- Schaden beläuft sich auf 3,4 Milliarden Dollar bei aktuellen Kursen
- Größte Verluste durch Smart-Contract-Fehler und defekte Wallets
Based on my research, a minimum of 913,111 Ethereum is lost forever due to user error. This is 0.76%+ of ETH supply, or $3.43 billion in lost funds
— Conor (@jconorgrogan) July 20, 2025
If we include EIP‑1559 burned ETH (5.3M), then >5% of all ETH ever made ($23.42B) have been permanently destroyed pic.twitter.com/IlTduN7Kzx
Die Analyse des Coinbase-Direktors zeigt das wahre Ausmaß menschlicher Fehler im Krypto-Space. Grogan untersuchte systematisch verlorene ETH-Token und kam zu dem erschreckenden Ergebnis.
Die häufigsten Verlustursachen sind falsche Wallet-Adressen, Smart-Contract-Bugs und gescheiterte Multisig-Wallets. Allein 25.000 ETH landeten versehentlich an Burn-Adressen.
Parity-Wallet-Desaster kostete 306.000 ETH
Den größten Einzelverlust verzeichnete das Parity-Wallet-System. Durch einen fatalen Smart-Contract-Fehler wurden 306.000 ETH eingefroren – damals im Wert von 95 Millionen Dollar.
Das Wallet der Web3 Foundation implementierte Multisig-Funktionalität. Allerdings wurde der zugehörige Smart Contract zerstört, wodurch die Gelder permanent unzugänglich wurden.
Akutars-NFT-Projekt verschleuderte 34 Millionen
Ein weiterer spektakulärer Fall ereignete sich 2022 beim Akutars-NFT-Projekt des ehemaligen Baseball-Spielers Micah Johnson. Zwei kritische Smart-Contract-Bugs führten dazu, dass 34 Millionen Dollar unwiderruflich verloren gingen.
Das Projekt führte eine Dutch-Auction für seine NFT-Kollektion durch. Die fehlerhaften Verträge machten jedoch eine Rückholung der Gelder unmöglich.
Grogan räumt ein, dass die 3,4 Milliarden Dollar vermutlich nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Die Analyse berücksichtigt noch nicht einmal verlorene Private Keys – ein weiterer Milliardenverlust im Ethereum-Ökosystem.






