Der Börsengang von Circle, dem Herausgeber des zweitgrößten Stablecoins USDC, entwickelt sich zum Desaster. Nachdem die Aktie im Juni 2025 noch euphorisch auf 300 Dollar kletterte, stürzte sie bis November auf 86,30 Dollar ab. Gold-Experte Peter Schiff sieht darin den Beweis: Der Krypto-Trade ist vorbei.
- Circle-Aktie verliert 71 Prozent vom Allzeithoch
- Peter Schiff warnt vor weiterem Absturz
- USDC-Herausgeber unter massivem Verkaufsdruck
The crypto trade is over. $CRCL is down over 70% from its June peak. However, if you bought on the open on IPO day, you’re still up about 25%. Those investors lucky enough to get in on the IPO are still up over 150%. But if they don’t sell soon, even those investors will be down.
— Peter Schiff (@PeterSchiff) November 12, 2025
Circle ging im Juni 2025 mit großen Erwartungen an die New York Stock Exchange. Der Herausgeber von USDC, dem zweitgrößten Stablecoin am Markt, profitierte von der damaligen Krypto-Euphorie. Die Aktie schoss binnen Wochen von ihrem IPO-Preis auf fast 300 Dollar hoch. Das entsprach einer atemberaubenden Rendite von 1.000 Prozent.
Doch die Rallye erwies sich als Strohfeuer. In den folgenden vier Monaten geriet CRCL unter massiven Verkaufsdruck. Allein im November brach der Kurs um 32 Prozent ein. Aktuell notiert die Aktie bei 86,30 Dollar – ein Minus von 71 Prozent vom Höchststand.
Schiff: „Auch IPO-Investoren werden Verluste machen“
Gold-Experte und bekannter Krypto-Kritiker Peter Schiff nutzt den Circle-Crash für eine deutliche Warnung. „Der Krypto-Trade ist vorbei“, erklärt Schiff auf X. Zwar liege die Aktie noch 25 Prozent über dem Eröffnungskurs und IPO-Teilnehmer hätten theoretisch noch 150 Prozent Gewinn. Doch Schiff prognostiziert: Wer jetzt nicht verkauft, wird bald ebenfalls im Minus landen.
Seine Begründung: Circle sei nur ein weiteres Beispiel für die Spekulationsblase am Kryptomarkt. Selbst die Tatsache, dass USDC ein mit echten Dollar unterlegter Stablecoin ist, ändere nichts an der grundsätzlichen Problematik. Für Schiff bleibt Krypto ein reines Glücksspiel ohne fundamentalen Wert.
Stablecoin-Markt unter Beobachtung
Die Kursentwicklung bei Circle wirft Fragen zur Bewertung von Krypto-Unternehmen auf. Während USDC selbst stabil bei einem Dollar notiert, zeigt die Volatilität der Aktie die Unsicherheit der Investoren. Der Markt für Stablecoins wächst zwar weiter, doch die Profitabilität der Herausgeber bleibt umstritten.
Ob Peter Schiff mit seiner düsteren Prognose recht behält, wird sich zeigen. Fakt ist: Circle-Investoren haben bereits jetzt schmerzhafte Verluste erlitten. Der einstige IPO-Star ist zum Sorgenkind geworden.





