Die 100 größten Wallets im Chainlink-Netzwerk haben ihre Strategie gedreht und kaufen seit Anfang November massiv zu. Insgesamt flossen 263 Millionen Dollar in LINK-Token zurück – doch eine kritische Unterstützungslinie ist gebrochen.
- Top-100-Adressen kaufen 20,46 Millionen LINK-Token zurück
- Akkumulation seit November nach Oktober-Ausverkauf
- Mehrjährige technische Unterstützung durchbrochen
🐳 ChainLink's top 100 largest wallets have been accumulating since the start of November, collectively adding 20.46M $LINK (~$263M) back to their wallets.
— Santiment (@santimentfeed) December 16, 2025
👀 Watch the accumulation, & view the individual wallets that make up this group of whales here. 👇https://t.co/YGqTlVizTm pic.twitter.com/P8A7j1vYTj
Die 100 größten Chainlink-Wallets haben ihre Distribution gestoppt und kehren zur Akkumulation zurück. Laut On-Chain-Daten von Santiment haben diese Großinvestoren seit Anfang November 20,46 Millionen Token im Wert von rund 263 Millionen Dollar gekauft. Damit wurde nicht nur der Oktober-Rückgang ausgeglichen, sondern die Bestände erreichten sogar ein neues Hoch.
Wale stoppen Ausverkauf nach Crash
Im Oktober hatten die Top-100-Adressen noch massiv verkauft. Die Distribution begann mit einem scharfen Preisverfall bei LINK und setzte sich bis Anfang November fort. Dann kam die Wende: Die größten Wallets begannen wieder zu akkumulieren.
Die Kaufaktivität konzentrierte sich dabei hauptsächlich auf November. Im Dezember verlangsamte sich das Tempo deutlich. Santiment definiert diese Top-Adressen als die 100 größten Wallets im Netzwerk – Akteure mit erheblichem Einfluss aufgrund ihrer massiven Bestände.
Technische Unterstützung gibt nach
Support is gone for Chainlink $LINK!
— Ali Charts (@alicharts) December 12, 2025
$8 comes into focus. pic.twitter.com/Fro3XHLFf2
Dennoch gibt es Warnsignale. Analyst Ali Martinez weist darauf hin, dass Chainlink kürzlich eine mehrjährige technische Unterstützungslinie verloren hat. In der ersten Hälfte von 2025 testete LINK diese Linie zweimal erfolgreich. Beim jüngsten Retest brach der Kurs jedoch erstmals seit 2023 nach unten durch.
Der anschließende Versuch, die Linie von unten zurückzuerobern, scheiterte. Die ehemalige Unterstützung könnte nun als Widerstand fungieren. Ob die massive Akkumulation der Wale ausreicht, um diesen technischen Rückschlag zu kompensieren, bleibt offen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob LINK die verlorene Linie zurückerobern kann.






