BitMine Immersion Technologies hat in den letzten drei Tagen weitere 23.773 Ether im Wert von rund 70 Millionen US-Dollar erworben – trotz laufender Verluste auf die Gesamtposition. Gleichzeitig verschiebt Chairman Tom Lee seine Bitcoin-Prognose erneut nach hinten.
- BitMine kauft ETH für 70 Millionen US-Dollar innerhalb von drei Tagen
- Größte Ethereum-Treasury-Firma mit über 10 Milliarden Dollar Bestand
- Tom Lee korrigiert Bitcoin-Allzeithoch-Prognose auf Januar
It seems that Tom Lee(@fundstrat)'s #Bitmine just bought another 7,080 $ETH($19.8M) 2 hours ago.https://t.co/yZbTCFm9GT pic.twitter.com/JHb3WYDa0a
— Lookonchain (@lookonchain) December 2, 2025
Die Krypto-Investmentfirma BitMine hat ihre aggressive Ethereum-Akkumulationsstrategie fortgesetzt. Laut Daten der Analyseplattform Lookonchain erwarb das Unternehmen am Montag 7.080 ETH für etwa 19,8 Millionen US-Dollar. Bereits am Samstag hatte BitMine 16.693 ETH für rund 50,1 Millionen Dollar gekauft.
Die jüngsten Käufe setzen den Trend der Vorwoche fort. Damals investierte BitMine innerhalb weniger Tage 96.800 ETH im Wert von circa 273,2 Millionen Dollar. Damit hält die Firma mittlerweile über 10 Milliarden Dollar in Ethereum.
BitMine trotz Verlusten auf Kurs

Nach Angaben von strategicethreserve.xyz ist BitMine mit Abstand die größte Ethereum-Treasury-Firma am Markt. Das Unternehmen verfolgt das ambitionierte Ziel, 5 Prozent des gesamten Ether-Angebots zu halten. Aktuell sind bereits 62 Prozent dieses Ziels erreicht.
Allerdings schreibt BitMine derzeit rote Zahlen. Die Firma hält 3,7 Millionen ETH zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 3.008 Dollar pro Token. Bei den aktuellen Marktpreisen bedeutet das einen erheblichen Buchverlust.
Tom Lee verschiebt Bitcoin-Prognose erneut
BitMine-Chairman Tom Lee hat seine Vorhersage für Bitcoins nächstes Allzeithoch abermals angepasst. Bis Oktober prognostizierte Lee noch 250.000 Dollar bis Ende 2025. Letzte Woche ruderte er zurück und spekulierte auf ein mögliches Erreichen des bisherigen Höchststands noch in diesem Jahr.
In einem CNBC-Interview am Sonntag verschob Lee seinen Ausblick nun auf Januar. „Ich denke, Bitcoin kann bis Ende Januar ein neues Allzeithoch erreichen“, erklärte der Analyst. Entscheidend sei dabei die Erholung der Aktienmärkte, die er erwartet.
Krypto-Markt rätselt über Schwäche
Jeff Dorman, Chief Investment Officer der Digital-Asset-Firma Arca, sieht keinen konkreten Grund für die aktuelle Marktschwäche. In einem Post auf X verwies er auf bullische Fundamentaldaten in mehreren Märkten.
„Die Wall Street sieht dieselben positiven Signale wie ich – Aktien-, Kredit- und Edelmetallmärkte erreichen monatlich neue Höchststände, weil die Fed die Zinsen senkt, quantitative Straffung endet und die Konsumausgaben stark bleiben“, so Dorman.
Er widerlegte zudem verbreitete Verkaufsargumente. MicroStrategy verkaufe nicht, Tether sei nicht insolvent und große Treasury-Firmen würden ebenfalls keine Bestände abstoßen. Dorman vermutet Liquiditätsprobleme als Ursache. Große Institutionen wie Vanguard oder State Street hätten möglicherweise Schwierigkeiten beim Marktzugang.
„Es ist großartig, dass Vanguard, State Street und andere kommen – aber sie sind heute noch nicht da. Und solange der Kauf über ihre bestehenden Systeme nicht einfach ist, werden sie es nicht tun“, schrieb Dorman.






