Ein leeres Wallet bei BitGo führte zu einem beispiellosen Chaos im XRP Ledger. Tausende fehlgeschlagene Transaktionen überfluteten das Netzwerk, bevor der Krypto-Verwahrer den Fehler mit einer XRP-Einzahlung behob. Das steckt dahinter.
- BitGo-Automatisierung verursacht Massen-Spam im XRP-Netzwerk
- 11.000 fehlgeschlagene Account-Aktivierungen an einem Tag
- Wallet mit 1.048 XRP wieder aufgefüllt
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— RippleX (@RippleXDev) November 11, 2025
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Was als routinemäßige Account-Erstellung begann, entwickelte sich zu einem der kuriosesten technischen Zwischenfälle im XRP Ledger der letzten Monate. BitGo, ein etablierter Krypto-Verwahrer und Wallet-Anbieter, löste eine Flut fehlerhafter XRP-Transaktionen aus, nachdem einer seiner Accounts keine Deckung mehr hatte.
Endlosschleife statt Abbruch
Der Vorfall begann, als BitGos Automatisierung versuchte, neue XRP-Accounts zu aktivieren. Jeder dieser Accounts benötigt eine Standard-Reserve von einem XRP. Doch als das Wallet leer war, stoppte der Prozess nicht. Stattdessen schickte das Script weiterhin kleine Zahlungen ab, die nicht mehr gedeckt werden konnten. On-Chain-Tracker registrierten binnen kurzer Zeit Tausende Einträge mit der Kennzeichnung „UNFUNDED PAYMENT“.
XRPL-Contributor „Vet“ war einer der Ersten, die den Fehler bemerkten. Er kommentierte spöttisch, BitGos Entwickler hätten „infinite while loops“ programmiert. Die Explorer des XRP Ledgers zeigten, dass die Account-Erstellungsmetrik an einem einzigen Tag auf 11.000 hochschnellte, bevor sie nach der Wallet-Leerung wieder abfiel.
BitGo räumt Automatisierungsfehler ein
BitGo bestätigte später die Untersuchung des Vorfalls. Das Unternehmen sprach von einem internen Automatisierungsfehler, nicht von einem Sicherheitsvorfall. Die Börse hat den Account inzwischen wiederhergestellt und mit 1.048 XRP aufgefüllt, um weitere fehlgeschlagene Versuche zu verhindern.
Der Zwischenfall zeigt, wie ein einzelner fehlerhafter Script das Blockchain-Netzwerk überlasten kann, selbst bei einer robusten Infrastruktur wie dem XRP Ledger. Das Netzwerk läuft mittlerweile wieder reibungslos, und der fehlerhafte Prozess, der versucht hatte, 1,2225 XRP zu versenden, wurde gestoppt.





