Bitcoin könnte von neuen Zöllen auf Gold erheblich profitieren – davon ist Michael Saylor überzeugt. Der MicroStrategy-Chairman sieht in den geplanten US-Tarifen einen klaren Vorteil für die digitale Währung.
- Gold-Zölle erhöhen Attraktivität von Bitcoin
- „Keine Tarife im Cyberspace“, betont Saylor
- Institutionelle Adoption könnte stark anziehen

Gold verliert logistischen Vorteil
In einem Interview mit Bloomberg erklärte Saylor, dass die geplanten US-Zölle auf Schweizer Goldbarren ein Beschleuniger für den Umstieg auf Bitcoin sein könnten. „Es gibt keine Tarife im Cyberspace“, so Saylor. Der entscheidende Vorteil: Bitcoin ist nicht physisch, hat kein Gewicht und kann weltweit innerhalb von Minuten transferiert werden. Gold hingegen sei schwer, langsam und teuer im Transport – und nun zusätzlich durch Tarife belastet.
Institutionelle Nachfrage im Fokus
Saylor sieht darin einen neuen Katalysator für die institutionelle Bitcoin-Adoption. Besonders für Unternehmen mit großen Treasury-Beständen sei Bitcoin deutlich flexibler. Laut Saylor ist die Zahl der Firmen mit Bitcoin in der Bilanz in den letzten sechs Monaten von rund 60 auf 160 gestiegen. Damit wachse der Trend trotz Hype um Altcoins ungebremst weiter.
Politische Rahmenbedingungen
Wie Reuters berichtet, plant das Weiße Haus zudem eine Executive Order, um den Umgang mit vermeintlicher „Fehlinformation“ klarer zu regeln. Für Bitcoin-Befürworter wie Saylor unterstreicht dies die Bedeutung einer dezentralen, grenzüberschreitenden Währung, die unabhängig von physischen Handelsbarrieren funktioniert – und so im Wettbewerb mit Gold zusätzliche Stärke gewinnt



