Ökonom Peter Schiff warnt Bitcoin-Investoren erneut vor einem drohenden Kurseinbruch und fordert den sofortigen Ausstieg aus digitalen Assets. Während Gold und Silber weiter steigen, sieht der langjährige Krypto-Kritiker massive Kursbewegungen voraus. Das steckt dahinter.
- Peter Schiff prognostiziert „Big Moves“ bei Bitcoin und Edelmetallen
- Verkaufsaufruf an BTC-Anleger vor drohendem Crash
- MicroStrategy-Aktie handelt mit Abschlag auf Bitcoin-Bestände
Big moves are coming in precious metals and Bitcoin. Investors need to prepare. For gold and silver, that means buying more physical metal and loading up on still incredibly undervalued mining stocks. For Bitcoin HODLers, that means selling now before the next market crash!
— Peter Schiff (@PeterSchiff) January 15, 2026
Schiff fordert Bitcoin-Verkauf vor Kurseinbruch
Der bekannte Gold-Verfechter Peter Schiff hat Bitcoin-Investoren aufgefordert, ihre Positionen aufzulösen. „Big Moves sind bei Edelmetallen und Bitcoin unterwegs. Investoren müssen sich vorbereiten“, erklärte der Ökonom. Für Gold und Silber bedeute das, mehr physisches Metall zu kaufen und unterbewertete Minenaktien zu laden.
Bitcoin-Anleger hingegen sollten laut Schiff jetzt verkaufen, bevor der nächste Crash komme. Der Krypto-Skeptiker bezeichnete die jüngsten Kursgewinne als „riesige Sucker’s Rally“.
Anfang dieser Woche erreichte Bitcoin ein Tageshoch von 97 939 US-Dollar am 14. Januar. Seitdem hat die Kryptowährung jedoch wieder nachgegeben.
MicroStrategy unter Beschuss
Schiff kritisierte auch Anleger, die Gold- und Silberpositionen auflösen, um Bitcoin-ETFs und MicroStrategy-Aktien (MSTR) zu kaufen. „Das ist ein großer Fehler“, so der Analyst. Die MSTR-Aktie handle mit einem Abschlag auf ihre Bitcoin-Bestände. „Je mehr Bitcoin Sie kaufen, desto mehr sollte der MSTR-Kurs fallen“, argumentierte Schiff.
Clevere Trader sollten stattdessen Minenaktien kaufen und Bitcoin sowie MicroStrategy verkaufen.
Düstere Langfrist-Prognose bis 2035
Schiffs Ausblick bleibt negativ. In einem Beitrag vom 7. Januar prognostizierte er, Bitcoin werde sich „bis 2035 selbst und seine Besitzer töten“.
Dem gegenüber steht die Prognose der Investmentfirma VanEck, die Bitcoin bis 2050 bei 1,9 Millionen US-Dollar sieht. Schiffs Reaktion am 12. Januar: „Diese Typen wurden engagiert, um bullish auf Bitcoin zu sein. Ihre Analyse ist wertlos.“
Die Frage bleibt offen, ob Bitcoin-Anleger auf den Gold-Verfechter hören oder an ihrer digitalen Strategie festhalten.






