Bitcoin (BTC) im Google-Modus: Warum Pal jetzt massiv bullish ist

Netzwerkeffekt

Bitcoin (BTC) im Google-Modus: Warum Pal jetzt massiv bullish ist

Bitcoin (BTC) im Google-Modus: Warum Pal jetzt massiv bullish ist
Foto von RaoulGMI / X

Analyst Raoul Pal zieht einen provokanten Vergleich: Bitcoin befindet sich 2025 dort, wo Google im Jahr 2017 stand. Der Krypto-Experte sieht enormes Wachstumspotenzial durch Netzwerkeffekte – Ethereum liegt sogar noch weiter zurück. Das steckt dahinter.

  • Bitcoin-Netzwerk entspricht Google-Level von 2017
  • Metcalfe-Gesetz prognostiziert exponentielle Wertsteigerung
  • Ethereum steht in noch früherer Entwicklungsphase

If it looks like a duck, quacks like a duck, it is probably a duck…Crypto is clearly a Metcalfe's Law network model, just like Google, Amazing, Meta, Tesla etc.. almost by definition and using cash flows misses the entire valuation of a network….I would argue we are around… pic.twitter.com/kqWb5Qvj0L

— Raoul Pal (@RaoulGMI) November 28, 2025

Der bekannte Makro-Analyst Raoul Pal sorgt mit einer ungewöhnlichen These für Aufsehen in der Krypto-Szene. Bitcoin befinde sich aktuell auf dem Entwicklungsstand, den Google im Jahr 2017 erreicht hatte, erklärt der Gründer von Real Vision. Damals war der Tech-Konzern bereits als Suchmaschinen-Gigant etabliert, das volle Potenzial von Cloud-Services und künstlicher Intelligenz war jedoch noch längst nicht ausgeschöpft.

Warum Bitcoin wie Tech-Riesen funktioniert

Für Pal ist die Parallele eindeutig: Sowohl Bitcoin als auch Ethereum würden sich wie klassische Netzwerkplattformen verhalten. Der Wert entstehe nicht durch Cashflows oder Unternehmensgewinne, sondern durch die Größe und Interaktion der Nutzerbasis. Google, Meta und Amazon generierten ihren Wert ebenfalls primär durch Netzwerkeffekte, nicht durch traditionelle Bilanzkennzahlen.

Pal bezieht sich dabei auf das Metcalfe-Gesetz, wonach der Wert eines Netzwerks ungefähr mit dem Quadrat der Nutzerzahl wächst. Bitcoin habe zwar keine klassischen Dividenden oder Cashflows, das Netzwerk selbst werde jedoch exponentiell wertvoller, je mehr Menschen es als Geld, Wertspeicher oder Sicherheit nutzen.

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Ethereum noch weiter am Anfang

Besonders bullish zeigt sich der Analyst für Ethereum. Die zweitgrößte Kryptowährung stehe in ihrer Netzwerkentwicklung sogar noch deutlich früher als Bitcoin. Dementsprechend sei das Aufwärtspotenzial hier noch größer, so Pal.

Der Vergleich mit Tech-Konzernen sei kein Zufall. Bei Meta entstehe der Wert durch die Anzahl der Social-Media-Nutzer, bei Google durch das Ökosystem aus Nutzern, Werbetreibenden und Daten. Kryptowährungen würden diesem Modell per Definition entsprechen, erklärt Pal. Wer Bitcoin und Ethereum wie traditionelle Cashflow-Geschäfte bewerte, übersehe den eigentlichen Werttreiber.

Die zentrale Botschaft des Analysten lautet: Die Adoption beschleunigt sich, das volle Potenzial ist jedoch noch lange nicht erreicht. Ähnlich wie Google 2017 stehen beide Netzwerke erst am Anfang ihrer exponentiellen Wachstumsphase.

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