Bitcoin (BTC): Frankreich wird zum Hotspot brutaler Krypto-Überfälle

Gewaltexplosion

Bitcoin (BTC): Frankreich wird zum Hotspot brutaler Krypto-Überfälle

Bitcoin (BTC): Frankreich wird zum Hotspot brutaler Krypto-Überfälle

Frankreich entwickelt sich zum globalen Brennpunkt für sogenannte Wrench-Attacks auf Bitcoin-Besitzer. Experten schätzen, dass jeder vierte gewaltsame Überfall auf Krypto-Investoren weltweit in der Grande Nation stattfindet. Die jüngsten Fälle zeigen ein erschreckendes Ausmaß an Brutalität.

  • Frankreich macht rund 25 Prozent aller Bitcoin-Wrench-Attacks weltweit aus
  • Ledger-Mitgründer David Balland 60 Stunden in Geiselhaft
  • Sechs Verdächtige nach geplanter Krypto-Entführung verhaftet

Six men, including two minors, were arrested on Saturday in Chalon-sur-Saône, France for planning to kidnap a man and rob him of cryptocurrency.https://t.co/NONyvnoikx

— Jameson Lopp (@lopp) November 27, 2025

Frankreich hat sich zum weltweiten Hotspot für gewaltsame Angriffe auf Krypto-Besitzer entwickelt. Jameson Lopp, Chief Security Officer bei Casa, schätzt, dass etwa 25 Prozent aller Wrench-Attacks global in Frankreich stattfinden. Der Begriff bezeichnet brutale Überfälle, bei denen Opfer durch Entführung, Folter oder Erpressung zur Herausgabe von Private Keys, Hardware-Wallets oder direkten Krypto-Transfers gezwungen werden.

Die Täter umgehen dabei bewusst die digitale Sicherheit der Blockchain. Sie setzen auf physische Gewalt statt technische Hacks.

Ledger-Gründer 60 Stunden in Geiselhaft

Einer der spektakulärsten Fälle ereignete sich im Januar nahe Vierzon. David Balland, Mitgründer des Hardware-Wallet-Herstellers Ledger, wurde zusammen mit seiner Ehefrau unter Waffengewalt entführt. Die Täter forderten ein Lösegeld von rund zehn Millionen Euro.

Nach fast 60 Stunden in Geiselhaft gelang französischen Behörden die Befreiung des Paares. Fünf Verdächtige wurden festgenommen.

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Folter und Elektroschocks

Im Mai folgte der nächste Schockfall. Der Vater eines nicht namentlich genannten Krypto-Unternehmers wurde entführt und gefoltert. Die Täter setzten Elektroschocks ein, um ein Lösegeld im mehrstelligen Millionenbereich zu erpressen. Auch hier konnten die Behörden das Opfer befreien und die Täter verhaften.

Ebenfalls im Mai versuchten maskierte Angreifer, die Tochter und das Kleinkind des CEOs der Krypto-Börse Paymium in Paris zu entführen. Die Täter gaben sich als Lieferpersonal aus und schlugen am helllichten Tag im elften Arrondissement zu. Nur das Eingreifen des Vaters und aufmerksamer Nachbarn verhinderte die Entführung.

Verhaftungswelle nach geplanter Entführung

Im Juni wurde ein 23-jähriger Krypto-Investor in einem Pariser Vorort während alltäglicher Besorgungen überfallen. Die Täter zwangen ihn, seinen Partner anzurufen und eine Tasche mit Hardware-Wallet und Bargeld zu übergeben.

Erst letzte Woche verhafteten französische Behörden sechs Männer, darunter zwei Minderjährige. Sie hatten die Entführung eines Mannes geplant, um an dessen Kryptowährungen zu gelangen. Die Verhaftung erfolgte offenbar vor der Durchführung des Plans.

Die Serie brutaler Überfälle wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Bedrohung für Krypto-Besitzer. Während die Blockchain digitale Sicherheit bietet, macht die physische Verwundbarkeit der Investoren sie zum bevorzugten Ziel organisierter Krimineller.

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