Sechs Monate nach dem Vollzug der MiCA-Regulierung hat die EU 53 Krypto-Unternehmen für den legalen Betrieb im 30-Länder-Wirtschaftsraum zugelassen. Während Coinbase und Kraken die Lizenz erhielten, fehlen Binance und Tether weiterhin auf der Genehmigungsliste.
- 53 Krypto-Firmen erhalten EU-weite MiCA-Lizenz
- Coinbase und Kraken dabei – Binance und Tether draußen
- 14 Stablecoin-Emittenten aus sieben Ländern zugelassen
𝐌𝐢𝐂𝐀 6-𝐌𝐨𝐧𝐭𝐡𝐬 𝐒𝐭𝐚𝐭𝐮𝐬 𝐔𝐩𝐝𝐚𝐭𝐞: 𝐅𝐮𝐥𝐥 𝐋𝐢𝐬𝐭 𝐨𝐟 𝐀𝐮𝐭𝐡𝐨𝐫𝐢𝐳𝐞𝐝 𝐒𝐭𝐚𝐛𝐥𝐞𝐜𝐨𝐢𝐧 𝐈𝐬𝐬𝐮𝐞𝐫𝐬 & 𝐂𝐫𝐲𝐩𝐭𝐨-𝐀𝐬𝐬𝐞𝐭 𝐒𝐞𝐫𝐯𝐢𝐜𝐞 𝐏𝐫𝐨𝐯𝐢𝐝𝐞𝐫𝐬 🇪🇺
— Patrick Hansen (@paddi_hansen) July 7, 2025
6 months into MiCA’s application for CASPs — and 12 months for stablecoins — here’s… pic.twitter.com/5mZwOg30qq
Die Europäische Union hat ein erstes bedeutendes Update zur MiCA-Regulierung veröffentlicht. Laut Patrick Hansen, Director of EU Strategy & Policy bei Circle, umfasst die aktuelle Liste 14 lizenzierte Stablecoin-Emittenten aus sieben Ländern sowie 39 MiCA-autorisierte Krypto-Dienstleister.
Zu den prominenten Gewinnern zählen Coinbase, Kraken, Bitstamp und N26. Diese Unternehmen können ihre Dienste nun EU-weit ohne zusätzliche lokale Genehmigungen anbieten.
Warum fehlen Binance und Tether?
Binance, der weltgrößte Krypto-Handelsplatz, ist weiterhin nicht auf der Genehmigungsliste zu finden. Das Unternehmen kämpft bereits in mehreren Jurisdiktionen mit regulatorischen Herausforderungen.
Noch brisanter ist das Fehlen von Tether, dem Emittenten des meistgehandelten Stablecoins USDT. Diese fehlende MiCA-Lizenz führte bereits zu Delistings durch Plattformen wie Coinbase und Crypto.com.
Welche Stablecoins sind zugelassen?
Unter den 14 lizenzierten Stablecoin-Emittenten befinden sich Circle (EURC, USDC), Société Générale-Forge (EURCV, USDCV) und Membrane Finance (EURe, eUSD). Die meisten zugelassenen Stablecoins sind Euro-denominiert, obwohl mehrere US-Dollar- und ein tschechische Krone-Token ebenfalls gelistet sind.
Auffällig ist, dass sich bisher kein Unternehmen für die Ausgabe von Asset-Referenced-Tokens registriert hat. Diese Stablecoins sind an einen Korb von Vermögenswerten gekoppelt.
EU-Regulatoren haben bereits über 35 Krypto-Unternehmen als nicht-konforme CASPs markiert. Die italienische Regulierungsbehörde CONSOB führt dabei die Durchsetzungsmaßnahmen an.
Das nächste Lizenz-Update wird für Ende September am neun-Monats-Mark erwartet. Bis dahin müssen sich weitere Unternehmen den strengen MiCA-Anforderungen stellen.






