Berachain steht im Zentrum einer Kontroverse um eine angebliche Rückzahlungsklausel für einen 25-Millionen-Dollar-Investor. Gründer Smokey The Bera weist den Bericht als ungenau zurück, während der BERA-Token weiter unter Druck steht.
- Unchained berichtet über einjährige Rückzahlungsoption für Nova Digital
- Berachain-Gründer nennt Darstellung unvollständig
- BERA-Token aktuell 93 Prozent unter Höchststand
Bm Folks,
— Smokey The Bera 🐻⛓ (@SmokeyTheBera) November 25, 2025
I wanted to put something out here to set the story straight in light of the recent hit piece. I also didn’t want to write a knee-jerk response without getting feedback from our legal team (given allegations made) and some of our largest stakeholders who have been…
Der Blockchain-Entwickler Berachain wehrt sich gegen einen Medienbericht, wonach der Großinvestor Nova Digital ein einjähriges Rückzahlungsrecht auf seine 25-Millionen-Dollar-Investition erhalten haben soll. Das Krypto-Magazin Unchained veröffentlichte am Montag Details zu einem Side Letter, der Nova die Möglichkeit einräumen soll, die Investition aus der Series-B-Runde vom April 2024 zurückzufordern.
Was steht im Side Letter?
Laut Unchained unterzeichneten Berachain-Chefjurist Jonathan Ip und Nova-Direktorin Carol Reynolds ein Dokument, das Nova berechtigt, die Investition bis zu zwölf Monate nach dem Token Generation Event zurückzuverlangen. Da Berachains TGE am 6. Februar 2025 stattfand, würde die Frist theoretisch bis zum 6. Februar 2026 laufen.
Smokey The Bera, der anonyme Gründer von Berachain, widersprach dieser Darstellung umgehend. „Der Bericht ist ungenau und unvollständig“, erklärte er am Montag. Brevan Howard habe über seine Tochter Nova „am Series-B-Fundraising unter den gleichen Bedingungen wie alle anderen Investoren teilgenommen“.
Zusätzliche Vereinbarungen mit strategischem Fokus
Der Berachain-Gründer räumte ein, dass Nova um eine Absicherung gebeten habe für den Fall, dass das Projekt kein TGE durchführen und nicht gelistet werden könne. In diesem Szenario wären die erworbenen Token „keine zulässige Investition für Novas Liquiditätsstrategie“ gewesen, so Smokey.
Deshalb sei der Side Letter abgeschlossen worden. Nova habe sich im Gegenzug zu zusätzlichen kommerziellen Vereinbarungen verpflichtet, darunter die Bereitstellung von Liquidität im Netzwerk. „Diese Vereinbarung war nur nach dem Launch möglich“, betonte der Gründer. Zudem habe die Klausel Präzedenzfälle in der Branche.
Nova als größter Tokenholder aktiv
Smokey stellte klar, dass Nova mittlerweile einer der größten BERA-Token-Inhaber sei und sowohl gesperrte Token aus der Series B als auch zusätzliche Token vom offenen Markt halte. „Sie haben ihre BERA-Position im Laufe der Zeit erhöht, trotz eines schwierigen Altcoin-Umfelds“, so der Gründer.
Der BERA-Token steht allerdings massiv unter Druck. Vom Höchststand von 14,83 Dollar im Februar ist er um 93 Prozent auf aktuell 1,05 Dollar gefallen. Am gestrigen Handelstag legte der Token dennoch um 3,2 Prozent zu, wie Daten von CoinGecko zeigen.





